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SUMMARY:Lena Schätte liest aus »Das Schwarz an den Händen meines Vaters«
DESCRIPTION:Eintritt: 8\,00 € (regulär)\,  6\,00 € (ermäßigt) \nLena Schätte liest aus ihrem Roman Das Schwarz an den Händen meines Vaters und wird in einem moderiertem Gespräch über die Hintergründe ihres Romans sprechen. \nIn ihrem Buch geht es um »Motte«\, wie die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt wird. Der Vater ist Arbeiter\, Spieler\, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen\, der schnell rennen kann\, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen\, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird\, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol\, sagt die Mutter\, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so. \nAuch Motte trinkt längst mehr\, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken\, bis ihr warm wurde. Jetzt\, als junge Frau\, schläft sie manchmal im Hausflur\, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie\, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder\, der Erzieher geworden ist\, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird\, sucht Motte nach einem Weg\, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol. \n»Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie\, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich\, wenn es darauf ankommt\, zusammenhält. Es ist ein harter\, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben. \nNach der Lesung besteht die Möglichkeit sich mit der Autorin auszutauschen. \n»Die Wucht des sich behutsam entfaltenden Textes trifft unmittelbar.« Aus der Begründung zur Verleihung des W.-G.-Sebald-Preises \nLonglist Deutscher Buchpreis 2025
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