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SUMMARY:31. Literatursommer Schleswig-Holstein
DESCRIPTION:Der Literatursommer 2026 hat erstmalig einen Themenschwerpunkt: »Erzählen von Freiheit«. \nDie Freiheit zählt zu den elementaren Menschenrechten. »Freiheit! Freiheit!« sind die letzten Worte von Goethes Götz von Berlichingen von 1774\, Friedrich Schillers Marquis von Posa im »Don Karlos« von 1787 forderte von König Philipp II. »Gedankenfreiheit«\, und 1943 sprach Sartre in seinem Stück »Die Fliegen« davon\, der Mensch sei »dazu verurteilt\, frei zu sein«. Freiheit ist ein Schlüsselbegriff der modernen Gesellschaft\, selbstverständlich auch der Literatur. Daher war es naheliegend\, nach 30 erfolgreichen Literatursommer-Länder-Schwerpunkten den ersten Themen-Schwerpunkt auf das »Erzählen von Freiheit« zu legen\, gerade heute. Die Literatur der Welt hat einiges zu diesem Thema beizutragen\, und wir wollen Ihnen in diesem Jahr einen kleinen Ausschnitt zeigen: Serhij Zhadan\, der ukrainische Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels\, präsentiert einen Wegbereiter der modernen ukrainischen Lyrik\, die französische Autorin Cécile Wajsbrot verbindet in einem feinsinnigen Roman die Freiheit des Ikarus mit der Geschichte des Luftverkehrs\, Stella Gaitano aus dem Südsudan erzählt von Leben und Leiden in einem Bürgerkriegsland. Zudem stellt Kristof Magnusson in seinem neuen Roman ein »großes Missverständnis« vor\, erzählt Arno Frank von der Bewahrung der individuellen Freiheit während der NS-Zeit\, schreibt Malte Borsdorf von der ganz gegenwärtigen Befreiung von Folgen des Zweiten Weltkriegs\, und beschreibt Svenja Leiber eine erfolgreiche Selbst-Befreiung nach jahrzehntelangem Warten. \nGemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen haben wir in diesem Jahr zum 31. »Literatursommer Schleswig-Holstein« wieder ein umfangreiches\, vielfältiges Programm mit zehn Autor*innen an 15 verschiedenen Orten von Flensburg bis Lauenburg\, von Meldorf bis Mölln zusammengestellt\, das Lesungen\, Vorträge\, Ausstellungen\, musikalische Events und Filmvorführungen umfasst.
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SUMMARY:Literarischer Sommer
DESCRIPTION:Der Literarische Sommer/Literaire Zomer wartet auch dieses Jahr mit einer erstklassigen Mischung aus deutsch- und niederländischsprachigen Literaturentdeckungen auf! \nVon Juli bis September gibt es 50 Veranstaltungen mit 30 Autor.innen in 19 Städten\, mit Lesungen\, Gesprächen\, Spaziergängen und Ausstellungsbesuchen. \nTeilnehmende Autor:innen: Ewald Arenz\, Christien Brinkgreve\, Joël Broekaert\, Mathijs Deen\, Nora Gomringer\, Annett Gröschner\, Toine Heijmans\, Gerhard Henschel\, Stefan Hertmans\, Verena Keßler\, Falun Ellie Koos\, Marianne Ludes\, Kristof Magnusson\, Daniel Mellem\, Joost Oomen\, Hanns-Josef Ortheil\, Markus Orths\, Nora Osagiobare\, Lukas Rietzschel\, Anne Sauer\, Roberto Simanowski\, Lize Spit\, Karosh Taha\, Sanne Vogel\, Geertjan de Vugt
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SUMMARY:Lob der Dunkelheit: Literarischer Dialog mit Mazda Mehrgan und Uljana Wolf
DESCRIPTION:Zwei literarische Tandempartnerinnen – die afghanische Autorin Mazda Mehrgan und die deutsche Dichterin und Essayistin Uljana Wolf – lesen und sprechen gemeinsam über die regenerative und verbindende Kraft der Poesie. Aus ganz unterschiedlichen Erfahrungsräumen speist sich ihre Begegnung und der Austausch über Themen wie Übersetzung\, Sprachverlust oder auch Mehrsprachigkeit. Der literarische Dialog zwischen den beiden Literatinnen entfaltet sich im Rahmen des Projekts „Weiter Schreiben“ und darüber hinaus. \nDas Projekt „Weiter Schreiben“ ist eine preisgekrönte Plattform und ein Netzwerk für Autor:innen aus Kriegs- und Krisengebieten\, die seit 2017 geflohenen Schriftsteller:innen die Ankunft im Land erleichtern möchte.  Das Netzwerk fördert nicht nur Lesungen\, sondern bietet auch Unterstützung bei Übersetzungen und Veröffentlichungen. Im Rahmen des Projektes existiert ein Tandem-Format zwischen exilierten Schriftsteller:innen und deutschsprachigen Autor:innen\, die sich über ihre Texte und über das Leben austauschen. \nDie beiden Autorinnen Mazda Mehrgan und Uljana Wolf haben zahlreiche Berührungspunkte und teilen gemeinsame Themen\, sei es in ihrem Nachdenken über zum Schweigen gebrachte Frauen\, über Mutterschaft und der Nacht abgerungenes Schreiben\, über Sprachspiel und Hoffnung. \nErleben Sie im Kemptener Stadtmuseum\, wie Mazda Mehrgan und Uljana Wolf Einblicke in ihren literarischen Dialog und ihre schriftstellerische Arbeit geben. \nModeration: Lisa Neher\, Buchändlerin und freie Gestalterin
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LOCATION:Kempten-Museum im Zumsteinhaus\, Residenzplatz 31\, Kempten (Allgäu)\, 87435
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SUMMARY:Lit.Eifel – Jehona Kicaj liest aus »ë«
DESCRIPTION:Eintritt: € 12\,00 Normal / € 6\,00 ermäßigter Preis für Schüler*innen\, Student*innen\, Auszubildende bis zum 25. Lebensjahr \nJehona Kicaj\, geb. 1991 in Kosovo und aufgewachsen in Göttingen\, studierte Philosophie\, Germanistik und Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Hannover. Nach wissenschaftlichen Publikationen erscheinen von ihr seit 2020 auch literarische Texte. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie »›Und so blieb man eben für immer‹. Gastarbeiter:innen und ihre Kinder« (2023). Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütroman »ë« stand sie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025. \nModeration: Lit.Eifel Beiratsmitglied Marietta Thien
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LOCATION:Kulturhof Velbrück e.V.\, Meckenheimer Str. 47\, Weilerswist-Metternich\, 53919
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SUMMARY:»Flügel wie Schiefer«: Lesung über einen Sommer in Arosa\, Bergpfade und Mauersegler mit Anja Liedtke und Annette Rettich (Cello)
DESCRIPTION:Hundert Tage im Jahr bleiben Mauersegler in der Schweiz. Von Juni bis Oktober 2024 tat die Schriftstellerin Anja Liedtke es ihnen gleich: Sie verbrachte als Writer in Residence einen langen Sommer in Arosa im Kanton Graubünden. \nIntensiv und poetisch beschreibt sie in ihrem neuen Buch die Schönheit des schweizerischen Hochgebirges und den Reichtum kilometerweiter Magerrasen\, schildert Pflanzen\, die sie auf ihren Wanderungen und beim Liegen in Wiesen gesehen und befühlt hat\, ebenso wie die Tiere\, die sie gehört und mit dem Fernglas erspäht hat. Dabei werden ihr auch seltene Begegnungen mit dem Alpen-Salamander und Wölfen zuteil; letztere sind in Graubünden ebenso umstritten wie in Liedtkes Heimat im Ruhrgebiet. Und zu ihrer Überraschung erfährt sie\, dass es während der Kleinen Eiszeit in Arosa bereits Klimaflüchtlinge gab. \nTickets: https://shop.ticketpay.de/XHSG6TO8#
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