Akzente präsentiert

Autor:innen

Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.

Autor:innen

Ferretti, Giorgio

ist in Italien geboren, hat zwischen Italien, Deutschland und Frankreich gelernt, gelebt und gearbeitet. Seit Oktober studiert er am DLL und hat sich grundsätzlich noch nicht entschieden. 

Fioretos, Aris

*1960 in Göteborg, ist schwedischer Schriftsteller griechisch-österreichischer Herkunft. Bei Hanser erschienen zuletzt Wasser, Gänsehaut (Essay über den Roman, 2017) und Nelly B.s Herz (Roman, 2020). Für seine Übersetzungen – er übertrug u. a. Paul Auster, Vladimir Nabokov und Jan Wagner ins Schwedische – wie für sein eigenes Werk hat er zahlreiche Preise erhalten. 2020 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Er lebt in Berlin und Stockholm.

Fischer, Norbert

Jg. 1957, Dr. phil., Kulturwissenschaftler, lebt in Hamburg, unterrichtet an der dortigen Universität und arbeitet als freier Publizist. Er forscht und veröffentlicht unter anderem zu Themen wie Meere, Küsten, Flüsse – Landschaften, die mit Wasser zu tun haben. Zuletzt erschienen: Marschland, Hamburg 2024 (= European Essays on Nature and Landscape); Spuren des Maritimen – Kulturwissenschaftliche Erkundungen an Nord- und Ostsee, Münster 2024 (Mit-Autor und Mit-Hg.).

Fisseha Mebrahtu, Yirgalem

*1981 in Eritrea, lebt in München. Sie ist Journalistin und Lyrikerin und kam als PEN-Stipendiatin nach Deutschland. Bis zu einem staatlichen Verbot publizierte sie in verschiedenen eritreischen Medien und war als Moderatorin und Produzentin bei Radio Bana tätig. Danach wurde sie jahrelang in einem Militärgefängnis festgehalten. 2019 erhielt sie den Freedom of Speech and Expression Award des PEN-Zentrums Eritrea und veröffentlichte einen Gedichtband, 2022 ein Buch mit Kurzgeschichten und Essays und erhielt den Milkias Mihrteab Yohannes Award for Independent Journalism and Courage. 2023 erschien unter dem Titel »Ich bin am Leben« im Verlag »Das Wunderhorn« eine erste Gedichtsammlung auf Deutsch. 2023 erhielt sie den Kunstförderpreis und den Georg-Elser-Preis der Stadt München.

Florschuetz, Thomas

*1957 in Zwickau, lebt und arbeitet als Bildender Künstler in Berlin und Rio de Janeiro. Seit Mitte der achtziger Jahre zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Zu seinen Auszeichnungen zählt u. a. 2004 der Kritikerpreis für Bildende Kunst, seit 2007 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Frings, Lena

ist freie Autorin und Journalistin. Sie studierte Philosophie und hat als Redakteurin für das Magazin HOHE LUFT gearbeitet. Zuletzt erschienen: Talmäander (2023).

Füchsl, Franziska

ist freie Autorin mit Bleifingern und zweitem Standbein in Typographie und Buchgestaltung. Sie erhielt den Morgenstern-Preis 2023 sowie den Deutschen Preis für Nature Writing 2025. Zuletzt erschienen: Die Straßen sind sichtbar (2023).

Funk, Nirna

*1981 in Ostberlin, ist Journalistin und Schriftstellerin und lebt in Berlin und Tel Aviv. Ihr Romandebüt Winternähe (2015) wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. In ihrem Werk und ihren Essays geht sie unter anderem den Fragen nach der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland heute und einer gegenwartsorientierten Erinnerungskultur nach.

Gaitano, Stella

*1979 in Khartum, Sudan, lebt als PEN-Stipendiatin in Kamen. Sie veröffentlichte zwei Kurzgeschichtenbände auf Arabisch, »Zouhor Zabila« und »The Return«, die beide ins Englische übersetzt wurden. »The Return« wurde 2015 von Rafiki, dem ersten Verlag des Südsudans, publiziert. Ihr Debütroman »Edo’s Souls« (2018) gewann einen englischen PEN Translates Award. Ihr erster Erzählband auf Deutsch, »Endlose Tage am Point Zero«, erschien 2024 in der Edition Orient und wurde auf Platz 1 der Weltempfänger-Bestenliste von Lit-Prom gewählt. Gaitano ist Mitglied der Sudanese Writers Union.

George, Nina

*1973, ist Schriftstellerin und schreibt seit 1992 Romane, Essays, Erzählungen und Reportagen. Sie ist Ehrenpräsidentin des European Writers‘ Council (EWC) und für diesen als Beauftragte für internationale Angelegenheiten zu Urheberrecht, Digitalwirtschaft und Meinungsfreiheit tätig. Ihr New-York-Times-Bestseller The Little Paris Bookshop erschien in 36 Sprachen und wurde von OpenAI illegitim für die Entwicklung seines Foundation Models verwendet. Nina George wurde u.a. für ihre politische Aktivität für Literaturschaffende mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ihr Roman »Das Lavendelzimmer« (Knaur 2013) wurde in 37 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen bei Knaur »Die Schönheit der Nacht« (2018) und »Südlichter« (2019). Im Sommer 2019 wurde Nina George zur Präsidentin des European Writers’ Council gewählt. Als Beirätin des PEN-Präsidiums und Beauftragte des Womens Writers Commitee verwirklichte sie u. a. das Projekt #frauenzählen. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens Johannes Kram er, schreibt sie unter dem Doppel-Pseudonym Jean Bagno! Provence-Kriminalromane. Nina George lebt in Berlin und der Bretagne.

Gerzenberg, Daniel

*1991 in Hamburg, lebt in Berlin. Studierte Konzertfach Klavier und Liedgestaltung. Unterrichtet Lyrik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und Liedinterpretation an der Universität der Künste Berlin. Ist Preisträger internationaler Liedwettbewerbe, Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und schreibt unter anderem Texte für Komponist*innen. Für die Arbeit an wiedergutmachungsjude wurde er mit dem Arbeitssti­pendium für Berliner Autoren und Autorinnen 2021 ausgezeichnet und kuratiert mit Max Czollek die vierteilige Reihe Lieder für das Jetzt für das Internationale Musikfestival Heidelberger Frühling 2022.

Gladun, Daryna

*1993 in Butcha, Ukraine, lebt an unterschiedlichen Orten im Exil. Sie ist eine preisgekrönte Dichterin, Übersetzerin aus dem Belarussischen, Journalistin und Performerin. Zuletzt erschienen 2020 »From the Shadow of Handsome Red Boys« und »Radio War« (auf Deutsch »Radio: Krieg«) 2023 im Thelen Verlag. Ihre Gedichtbände erscheinen in zahlreichen Sprachen. Ihre Gedichte finden sich international in Musikstücken, Theaterstücken, Poesie-Performances und Kunstaustellungen.

Gneuss, Wibke Charlotte

*1992, lernte Buchbinden und Soziale Arbeit. Neben Veröffentlichen u.a. in der JEN NY, der Tippgemeinschaft und im Maulkorb ist sie Mitherausgeberin des Gefangenmagazins Aufschluss der JVA Torgau und Leipzig. 

Goldstein, Jürgen

ist Professor für Philosophie an der Universität Koblenz. Er wurde unter anderem mit dem Gleim-Literaturpreis 2015 und dem Preis der Leipziger Buchmesse (Sachbuch/Essayistik) 2016 ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Menschlichkeit. Vom Plan der Humanisierung der Welt (2025).

Gomringer, Nora

*1980, lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia leitet. Sie schreibt Lyrik, Essays, Kurzgeschichten, Radiostücke und Libretti. Letzte Veröffentlichungen: MODEN und Peng Peng Peng (zusammen mit Philipp Scholz, beide 2017, Voland & Quist), Gedichte aus/auf Netzhaut – vom Verhandeln des Poetischen im Öffentlichen (Münchner Reden zur Poesie, Lyrik Kabinett 2019). 2015 wurde sie mit dem Ingeborg Bachmann-Preis ausgezeichnet.

Gorelik, Lena

*1981 in St. Petersburg, kam 1992 als Kontingengtflüchtling mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr Debütroman Meine weißen Nächte erschien 2004, mit Hochzeit in Jerusalem (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Die Listensammlerin (Roman, 2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. Zuletzt erschienen Null bis unendlich (2015) und Mehr Schwarz als Lila (2017), nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie veröffentlichte acht Bücher, zuletzt im Mai 2021 Wer wir sind.

Göritz, Matthias

*1969, ist Lyriker, Theaterautor, Übersetzer und Romancier. Er veröffentlichte u.a. Der kurze Traum des Jakob Voss (C. H. Beck 2005), für den er den Mara-Cassens-Preis erhielt. Zuletzt erschien 2018 der Roman Parker (C. H. Beck). Er lehrt Komparatistik an der Washington University in St. Louis USA.

Görlich, Jutta

*1971 in Straubing, lebt als Künstlerin und Kunstpädagogin in München. Zusammen mit dem Fotografen Edward Beierle entwickelt sie im Künstlerteam beierle. goerlichinszenierte Architekturfotografien, meist an den Orten, an denen Peter Haimerl architektonisch agiert. Mit der Kunstfigur der »schwarzen Frau« begleitet beierle. goerlich architektonische Transformationsprozesse.

Gottschling, Markus

forscht und lehrt am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen zu Literatur, Rhetorik und Wissenschaftskommunikation. Seine Interessen umfassen die Beziehung von Raum und Narration sowie Methoden der Rekontextualisierung wissenschaftlichen Wissens. Für das Wissenschaftsmagazin Science Notes verfasst und kompiliert er die musikalische Kolumne »Playlist«.

Gräfen, Syenja

*1990, lebt in Leipzig. Bereits erschienen sind ihre Romane Das Rauschen in unseren Köpfen (2017) und Freiraum (2019) bei Ullstein fünf. 2018 wurde sie zum 22. Klagenfurter Literaturkurs eingeladen und erhielt das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste in Berlin.2019 ist sie Stipendiatin im Stuttgarter Schriftsteilerhaus. 

Groefler, Felix

*1986 in Bregenz, absolvierte eine Ausbildung zum Werbefotografen und arbeitete für renommierte Werbeagenturen wie Jung von Matt. Unterbrochen durch längere Aufenthalte in Lissabon und Berlin, lebt er seit 2010 in Wien und arbeitet dort als freier Fotograf. Seine Bilder wurden bereits in Häusern wie dem Kunst Haus Wien und dem Palais Thurn und Taxis in Bregenz ausgestellt.

Gronemeyer, Nicole

ist Sachbuchlektorin und lebt in Berlin und Brandenburg. 2024 ist ihre Kulturgeschichte des Haushuhns unter dem Titel Hühner. Ein Portrait in den Naturkunden von Matthes & Seitz Berlin erschienen.

Gröschner, Annett

*1964 in Magdeburg und seit 1983 in Berlin lebend, ist eine interdisziplinär arbeitende Schriftstellerinmit den Schwerpunkten Berlin in Geschichte und Gegenwart, ostdeutsche Transformationsprozesse nach dem Fall der Mauer und feministische Perspektiven. Sie ist Mitbegründerin von WIR MACHEN DAS, für das sie mehrere Projekte verantwortete. Bei Weiter Schreiben bildete sie eines der ersten Tandems mit Widad Nabi. Seit über zehn Jahren ist sie Mitglied des feministischen Kollektivs 10 nach 8. 2024 erschien »Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat« (zusammen mit Peggy Mädler und Wenke Seemann) im Hanser Verlag München, 2025 der Roman »Schwebende Lasten« bei C.H.Beck.

Güzel, Lütfiye

1972 in Duisburg geboren und zwischen Ruhrgebiet und Berlin unterwegs, ist Dichterin und bringt seit 2014 Gedichte, Kurzprosa, Cut-ups und Poetry-Clips unter ihrem eigenen Label go-güzel-publishing heraus. 2017 wurde Lütfiye Güzel mit dem Literatur­preis Ruhr ausgezeichnet.

Haber, Laura

studierte Literarisches übersetzen in München. 2018 nahm sie am Hieronymus-Seminar für Nachwuchsübersetzer*innen des Deutschen Übersetzerfonds, 2019 am deutsch-französischen Arthur-Goldschmidt-Programm teil. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Französischen und Portugiesischen.

Haeberlein, Lisa

Jg. 1989, fand über eine Facharbeit zur fotografischen Darstellung lyrischer Texte (Ausstellung 2010) zum literarischen Schreiben. Sie studierte Bildungswissenschaft, Philosophie und Ethik in Wien und Erlangen und promoviert zu Menschenrechten im Alter. Sie arbeitet in der Forschungsethik; Fotografie und Malerei ergänzen ihr künstlerisches Schaffen.

Haidar, Rabab

*1977 in Latakia, Syrien, lebt in Berlin. Die Autorin studierte Geistes- und Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Englische Literatur an der Tishreen Universität in Latakia und arbeitete als Übersetzerin, Autorin und Journalistin. Ihr erster Roman «Land des Granatapfels” erschien 2012. Seit 2017 veröffentlicht sie in deutschen Medien wie ZON und Vogue. Mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung kam sie 2019 nach Deutschland und trat seither im Rahmen verschiedener Festivals, Theaterproduktionen und Lesungen auf. Sie ist Mitglied des Syrian Women Network.

Haimerl, Peter

*1961 in Eben/ Bayerischer Wald, lebt als Architekt in München und lehrt Architektur an der Kunstuniversität in Linz. Bekannt wurde er mit Gebäuden wie dem Konzerthaus Blaibach, der Villa Marteau, der Salvatorgarage München, dem Denkerhaus Schedlberg und dem Umbau des Waldlerhauses Birg mich,Cilli!.2015 wurde er mit dem Kulturpreis Bayern, 2016 mit der Großen Nike des BDA und 2018 mit dem Bayerischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet.

Hamann, Christof

Jg. 1966, ist Schriftsteller und Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift »die horen«. 2019 erschien der Band Christof Hamann: Gehen, Stolpern, Schreiben, herausgegeben von Andreas Erb, der u.a. seine Poetikvorlesungen enthält, die er im Sommer 2017 an der Universität Duisburg-Essen gehalten hat.

Hamm, Claudia

ist Autorin, Literaturübersetzerin und Theatermacherin (u.a. am Burgtheater Wien, in Frankreich und Italien). Für ihre Übersetzungen u.a. von Emmanuel Carrere war sie für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt sie den Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Sie ist Mitgründerin des Festivals translationaleberlinund unterrichtete u.a. an der Akademie für Bildende Künste Wien, der FU Berlin und den Literaturinstituten Hildesheim und Biel. Ihre Essays erschienen u.a. in Merkur, Sinn undForm und Sprache im TechnischenZeitalter. 2023 gründete sie einen Arbeitskreis, mit dem sie das »Manifest für menschliche Sprache« verfasste.

Haratischwili, Nino

*1983 in Tbilissi, Georgien, lebt in Berlin und ist Romanautorin, Dramatikerin und Regisseurin. Ihre Inszenierungen werden u.a. am Deutschen Theater Göttingen, auf Kampnagel Hamburg und am Thalia Theater aufgeführt. Ihr Roman »Das achte Leben (Für Brilka)«, in 30 Sprachen übersetzt, avancierte zum weltweiten Bestseller, eine große internationale Verfilmung ist in Vorbereitung. Zuletzt erschien 2022 »Das mangelnde Licht« in der Frankfurter Verlagsanstalt. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Anna-Seghers-Literaturpreis, dem Bertolt-Brecht-Preis und dem Schiller-Gedächtnispreis. Ihr Roman »Die Katze und der General« stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2018.

HAUCK & BAUER

sind Elias Hauck (Zeichnungen) und Dominik Bauer (Worte), beide Jahrgang 1978, aus Berlin und Frankfurt a. M. Ihre Cartoons erscheinen u. a. regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Am Rande der Gesellschaft) und dem Satiremagazin Titanic. In diesem Jahr widmet das Caricatura Museum Frankfurt dem Duo eine große Werkschau. Letzte Buchveröffentlichung: Ist das noch Entspannung oder schon Langeweile? (Antje Kunstmann 2018).

Heeschen, Marie

studierte Gesang bei Christoph Pregardien und Lioba Braun in Köln. Weitere Studien in den Bereichen Neue Musik und Kammermusik absolvierte sie in Köln bei David Smeyers und bei Barbara Maurer an der Folkwang Universität Essen. Als vielseitige Sängerin ist sie seit 2016 festes Ensemblemitglied am Theater Bonn, erhielt mit ihrem En­semble BRuCH kürzlich das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes und ist als Konzertsängerin international gefragt.

Heidler, Mandy

*1999 in Hoyerswerda und studiert seit 2017 am DLL. Sie schreibt Prosa und szenische Texte. 

Heller, Nina

*1995 in Ellwangen (Jagst). Nach dem Studium der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz studiert sie seit Oktober 2019 Literarisches Schreiben in Leipzig. 

Hermann, Judith

*1970 in Berlin, debütierte 1998 mit Sommerhaus, später (Fischer). 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, Aller Liebe Anfang (Fischer), im Frühjahr 2021 erscheint der Roman Daheim. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen geehrt, da­ runter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis.

Hesse, Hanna

*1984, Studium in Freiburg. Madrid und Heidelberg. Arbeitete bei unterschiedlichen Verlagen, in einer Literaturagentur und war Referentin am Goethe-Institut. Redakteurin der Akzente.

Hettche, Thomas

*1964, lebt als freier Autor in Berlin und in der Schweiz. Sein Roman Pfaueninsel wurde u. a.mit dem Wilhelm-Raabe-, dem Wolfgang-Koeppen-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.2020 erschien der Roman Herzfaden, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand.

Hetzer, Anna

*1986, lebt seither in Berlin. Sie studierte Medizin, Philosophie und Literatur. Zuletzt erschien der Gedichtband Kippbilder im Verlagshaus Berlin. 2017 war sie Stipendiatin der Villa Decius, Krakau; 2021 erhielt sie den Wolfgang-Weyrauch Förderpreis. Sie ist Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und beteiligt sich zudem an verschiedenen künst­lerischen Kooperationen, so etwa im Gebärdenpoesieprojekt handverlesen.

Heuser, Andrea

wurde 1972 in Köln geboren. Sie studierte Germanistik, Politik und Vergleichende Religionswissenschaften in Köln und Bonn und promovierte mit einer Studie zur deutsch-jüdischen Gegenwartsliteratur. Sie schreibt Lyrik, Libretti und Romane. Ihre Gedichte wurden vielfach vertont; für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ihre Romane AugustasGarten(2014) und Wennwirheimkehren(2021) erschienen bei DuMont.

Hödl, Christian

studierte vor seiner Zeit am DLL an der Filmhochschule in München und realisierte mehrere Kurzfilme, die auf Festivals (u. a. den Hofer Filmtagen) gezeigt wurden. 2018 las er beim 26. Open Mike. 

Höfel, Jutta

Jg. 1964, Dr. phil., ist als freischaffende Dozentin, Moderatorin und Publizistin kulturvermittelnd in den Bereichen Literatur und Bildende Kunst sowie als Autorin tätig. Von 1996 bis 2006 leitete sie den Fachbereich Literatur der GEDOK Wuppertal, seit 2010 arbeitet sie im Leitungsteam des Fachbereichs. Für ihr Vortragswerk erhielt sie 2006 den Förderpreis der Enno-und-Christa-Springmann Stiftung, Wuppertal. Zuletzt erschienen: Bastilleflut14|7|21, in: Wir sprechen vom Wasser. Projektverlag, Bochum/Freiburg 2022.

Hombach, Anna

Jg. 1969, lebt in Köln und arbeitet als freie Schriftstellerin. Veröffentlichungen (Lyrik und Kurzprosa) in Literaturzeitungen und Anthologien.

Hug, Annette

*1970, studierte in Zürich Geschichte und in Manila Women and Development Studies. Sie schreibt Romane, Essays und Kolumnen. Ihr Roman WilhelmTellin Manila (2016) wurde mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet, Tiefenlager(2021) mit dem ZKB-Schillerpreis. Im April 2024 erscheint eine erste Übersetzung aus dem Philippinischen (Tagalog): die Gedichtsammlung OffenesMeervon Luna Sicat Cleto in der Edition Tincatinca.

Jacobs, Maurus

Jg. 1997, studierte in Leipzig, Havanna und Kyoto und promoviert seit 2023 an der LMU München. Für seine literarischen Texte erhielt er unter anderem das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung, den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Retzhof-Preis für junge Literatur und die Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte.

Jandl, Andreas

übersetzt Belletristik, Dramatik und Sachtexte aus dem Französischen und Englischen und arbeitet in der Aus- und Weiterbildung von Literaturübersetzerinnen, so an der HHU Düsseldorf und der HU Berlin sowie als Mentor für das Goldschmidt-Programm. 2021 erhielt er den Eugen-Helmle-Übersetzerpreis für sein Gesamtwerk. Seit 2022 koordiniert er beim Dachverband der europäischen Literaturübersetzerverbände die Arbeit von dessen »AG Urheberrecht« und ist seit 2024 der 2. Vorsitzende des Vdü.

Jessenin, Sergej

(*1895, †1925) war einer der führenden russischen Dichter seiner Zeit und ist vor allem für seine volksliedhafte Naturlyrik bekannt.

Jonsdottir, Au Dur

*1973 in Reykjavik, ist Journalistin und freie Autorin. Sie schreibt Erzählungen, Romane und Kinder- und Jugendbücher und debütierte 1997 mit der Kurzgeschichte Gifting. 2004 gewann sie den Isländischen Literaturpreis, 2006 wurde sie für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Auf Deutsch erschien 2011 ihr Roman Jenseits des Meeres liegt die ganze Welt (btb, übersetzt von Kristof Magnusson).

Josten, Husch

Jg. 1969, debütierte 2011 mit dem Roman In Sachen Joseph, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert wurde. Es folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen. 2019 wurde ihr der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung verliehen. Zuletzt erschienen: Die Gleichzeitigkeit der Dinge (2024).

Kade, Thomas

ist Kultur-/Sozialpädagoge, Buchhändler und Autor sowie Gründer und Leiter von LiteraturRaum DortmundRuhr. Er erhielt mehrere Stipendien vom Kultusministerium NRW, 2015 das Autorenstipendium der Kunststiftung NRW für Erzählungen und gewann den Postpoetry-Preis 2015 und 2019. Zuletzt erschienen: Die Natur des Menschen oder Vertrieben worden sein. Lyrische und prosaische Erdlager (2025).

Nach oben scrollen