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Autor:innen
Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.
Autor:innen
Lang, Max
*1986 in Bregenz, lebt als freier Lyriker und Dramatiker in Wien. 2018 wurde sein Theaterstück Last Exit: Hunnenland bei den Nibelungenfestspielen in Worms uraufgeführt, das Stück Sprich nur ein Wort wird in der Spielzeit 2020/21 am Vorarlberger Landestheater uraufgeführt. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Zeitschriften und Anthologien. Zuletzt wurde er mit dem Dramatiker Innenstipendium der Literar Mechana 2020 ausgezeichnet.
Lay, Reinhold
*1960, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte in München. Er lebt im Chiemgau und arbeitet als freischaffender Dramaturg und Regisseur, schreibt Libretti und Theaterstücke. Seit 1992 leitet er die Theaterwerkstatt in Traunstein und inszenierte unter anderem auch in Berlin, München und Salzburg.
Le Brun, Annie
ist eine französische Schriftstellerin, Dichterin, Literaturkritikerin und Kuratorin, die sich seit ihrer Jugend zum Surrealismus bekennt. In ihren Essays und Gedichten erinnert sie an die Notwendigkeit von Utopie, Freiheit, Traum, Exzess, Liebe, Körperlichkeit, praktizierte Poesie, innere Erfahrung und das »Abenteuer des Geistes« gegen die Kommerzialisierung von Kultur u.a. durch digitale Technologien und alle Formen der »freiwilligen Knechtschaft«. Als »Hauptnachlässigkeit« erkennt sie »die kriminelle Leichtfertigkeit zu glauben, dass die Wörter unabhängig von den Dingen und die Wesen unabhängig von den Wörtern existieren«. 2024 erschien ihr Gesamtwerk als L’infini dans uncontour bei Bouquins editions.
Lê, Trung Hoàng
geb. 1979, schreibt an der Schnittstelle von Essay und Autosoziobiographie. Er ist Psychologe und Philosoph, lehrt an der Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin u.a. Systemische Verfahrenslehre und autobiografisches Schreiben.
Lee, Mara
lebt als Autorin und Professorin an der Konstfack Universität in Stockholm. Sie veröffentlichte u. a. den Roman Salome (2011), der mit dem P.O. Enquist-Preis ausgezeichnet wurde, sowie den Gedichtband Kärleken ach hatet (2018, ausgezeichnet mit dem Gerard-Bonnier-Preis) und, im Frühjahr 2021, Främlingsfigurer.
Lehr, Thomas
*1957 in Speyer, lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen zuletzt die Novelle Frühling (2019) und Die Erhörung (Roman, 2021). Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2012 mit dem Marie-Luise Kaschnitz-Preis, 2015 mit dem Joseph Breitbach-Preis und 2018 mit dem Bremer Literaturpreis, dem Spycher-Literaturpreis sowie dem Kranichsteiner Literaturpreis.
Leise, Antonia
geb. 1998 in Gotha, ist Journalistin, Kolumnistin und Podcasterin. Seit 2025 ist sie die stellvertretende Vorsitzende des Literaturbüros in der Euregio Maas-Rhein. Im Frühjahr 2026 erscheint ihr Essay Die Anfänge von Trauerreden bei Parasitenpresse. 2017 wurde sie mit dem Eobanus-Hessus Nachwuchspreis ausgezeichnet. 2024 mit dem niederländischen Kringaward für ihre Kolumne »The Nazis are back«.
Leitner, Anton G.
geb. 1961, ist Schriftsteller, Herausgeber und Verleger, u. a. der Jahresschrift DAS GEDICHT. Sein Werk umfasst 24 Gedichtbände sowie Hörbücher, Essays und Prosa. Er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Alexander-Sacher-Masoch-Preis 2023/2024 des Literaturhauses Wien für Verdienste um die zeitgenössische Literatur in Österreich. Sein literarischer Vorlass wurde im Jahr 2024 von der Stadt München für ihr Literaturarchiv Monacensia erworben.
Lenthe, Fabian
geb. 1985, seit 2016 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und Anthologien. Er ist Stipendiat des Programms »Junge Kunst und neue Wege« des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis 2024 (Literatur). Zuletzt erschienen: Die Fische werden fressen – Gedicht – Trialog (2025, mit Urs Böke und Stefan Heuer); Streichhölzer. Gedichte (2024).
Lentze, Annette
Jg. 1964, ist Autorin, Künstlerin, Coach, Kunsttherapeutin und Theologin. Sie gehört der Künstler*innengemeinschaft »Atelier Rheiner« in Köln-Mülheim an. Lyrikpreise, Lesungen, Jurytätigkeit, Veröffentlichungen und Ausstellungen begleiten ihren Weg. Zuletzt erschienen: Malerei und Lyrik (2022).
Leupold, Dagmar
wurde 1955 in Niederlahnstein geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie und einem mehrjährigen Aufenthalt in Florenz promovierte sie an der Graduate School der City University of New York (CUNY) in Vergleichender Literaturwissenschaft. Von 2004 bis 2021 leitete sie das »Studio Literatur und Theater« der Universität Tübingen. Erste Übersetzungen aus dem Italienischen erschienen 1988, ebenso ihr erster Gedichtband WieTreibholz.Seitdem veröffentlichte sie neben Essays und Gedichten zahlreiche Romane, darunter Edmond. GeschichteeinerSehnsucht, für den sie1992 den AspektePreis für das beste Prosadebut erhielt. Es folgten u. a. Nach denKriegen (2004), Unter der Hand(2013) und Die Witwen.EinAbenteuerroman(2016); die beiden letzteren waren für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jüngst erschien Dagegen die Elefanten!
Lewandowsky, Via
*1963 in Dresden, lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Zu seinen Stipendien und Auszeichnungen gehören u. a.:1991/92 P.S.1 Contemporary Art Center (heute MoMA PS1) New York, Art Space Sydney (2003), Villa Aurora Los Angeles (2009), Villa Massimo Rom (2011).1992 nahm er an der documenta IX teil, Gastprofessuren führ ten ihn nach München, Berlin und Halle.
Leyler, Ale
geb. 1994 in Basel (Schweiz), arbeitet als Mathematiker. Zuletzt erschienen seine Gedichte in zwischentext #9, Am Erker #89, Der Standard (2025).
Lichtenstein, Swantje
ist Poetin, Performerin, Künstlerin, Publizistin. In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht sie Aufzeichnungs- und Ausstellungsweisen aus einer transmedialen und feministischen Perspektive. Sie performte weltweit, veröffentlichte eine Vielzahl von Soundarbeiten, Poesie, Essays sowie Übersetzungen und lehrt als Professorin für Ästhetische Praktiken und Text in Düsseldorf.
Liedtke, Anja
ist Mitglied der Bochumer Literaten, der GEDOK und des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. 2024 war sie Writer in Residence in der Schweizer Schreibwerkstatt PENArosa, 2025 im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Zuletzt erschienen: Der Himmel ist altes Silber (2023).
Loewy, Hanno
*1961 in Frankfurt am Main, ist Literatur- und Filmwissenschaftler, Publizist und Ausstellungsmacher. Von 1995 bis 2000 Gründungsdirektor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main, ist er seit 2004 Direktor des Jüdischen Museums Hohenems in Österreich. Seit 2001 ist er außerdem als Lehrbeauftragter an der Universität Konstanz im Bereich Literaturwissenschaft/Medienwissenschaft tätig. Vielfältige Publikationen und Ausstellungen, zuletzt All About Tel Aviv-Jaffa. Die Erfindung einer Stadt (hg. mit Hannes Sulzenbacher, Bucher 2019).
Luserke, Theresa
studierte schon mal Philosophie und Germanistik, ist jetzt seit ein paar Monaten am Literaturinstitut und lebt zur Zeit zwischen Leipzig und Berlin.
Lutz, Birgit
ist Autorin, Rednerin und Expeditionsleiterin. Sie wurde für ihre journalistischen Tätigkeiten mehrfach ausgezeichnet, 2025 stand sie auf der Shortlist des Ilse-Schwepcke-Preises auf der Frankfurter Buchmesse. Zuletzt erschienen: Mein Spitzbergen (2024).
Lynnik, Denis
geb. 1978, veröffentlicht im »Samisdat« mit Fokus auf Kurzprosa und psychologische Narrative.
Magnusson, Kristof
*1976 in Hamburg, studierte nach einer Ausbildung zum Kirchenmusiker am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavik. Er arbeitet als Autor, Übersetzer und Dozent, zuletzt war er 2019/2020 Gastprofessor am DLL. 2014 erschien sein Roman Arztroman (Kunstmann), 2016 erhielt er für seine Übersetzungen aus dem Isländischen den Jane-Scatcherd-Preis.
Malkmus, Bernhard
schreibt und lehrt in Oxford. Zuletzt erschienen: Himmelsstriche. Vom Leben der Vögel und Überleben der Menschen (Matthes & Seitz, 2025), nominiert für den W.G.-Literaturpreis.
Mälzer, Nathalie
Deutsch-Französin, lebt in Berlin. Sie ist Professorin für Transmediale Übersetzung an der Universität Hildesheim. Als literarische Übersetzerin hat sie über fünfzig Romane und Sachbücher sowie Theaterstücke, Hörspiele und l.yrik aus dem Französischen übertragen, darunter Werke von Maurice Blanchot, Jean-Paul Dubois, Celine Minard und Cecile Wajsbrot.
Mancewitz, Nasta
*1983 in Viliejka, Belarus, ist Dichterin, Essayistin, Übersetzerin und LGBTQ-Aktivistin und lebt in Minsk. Sie veröffentlichte bislang zwei Lyrikbände. Ihr Debüt »Ptuški« (»Vögel«), erschienen 2012, war für den Maxim Bogdanovich Debüt Preis nominiert. 2014 war sie Mitbegründerin von MAKEOUT, einem publizistischen Projekt und Netzwerk, das sich bis zu seiner erzwungenen Schließung Anfang 2022 mit den Fragen von Gender und Sexualität in Belarus auseinandersetzte.
Marcus, Gary
ist emeritierter Professor für Psychologie und Neurowissenschaften an der New York University und KI-Unternehmer und zählt zu den wichtigsten KI-Experten der USA. Gary Marcus fordert eine Regulierung von KI, eine höhere KI-Kompetenz der Öffentlichkeit und »gut finanzierte öffentliche Denkfabriken«, um die durch den verfrühten Einsatz entstandenen Risiken zu untersuchen. Er ist Autor von TheAlgebraicMind,Kluge, The Birth oftheMindund dem New York Times Bestseller GuitarZero. Sein jüngstes Buch, Rebooting AI (zusammen mit Ernest Davis), ist eines der 7 Must Read BooksinAI von Forbes.
Matt, Gerald
*1958 in Hard, ist Kurator, Kulturmanager und Autor. Bis 2012 war er Direktor der Kunsthalle Wien, seit 2015 ist er Direktor des Vienna Art Institutes. Er ist zudem Gastgeber der monatlichen Fernsehsendungen Matt spricht mit und Montagssalon. Verschiedene Gastdozenturen und Veröffentlichungen zu den Themen Kunst und Kulturmanagement.
Mauritz, Hartwig
geb. 1964, lebt in Vaals/Niederlande und ist Lehrer am Berufskolleg Nord in Alsdorf und Autor. Er erhielt 2012 den Dresdner Lyrikpreis. Er publizierte bislang sieben Gedichtbände, zuletzt: schwarze landschaft aus dem brillenetui nachts (2021); die toten schlafen fest (2023).
Mayer, Rupprecht
*1946 bei Marktschellenberg, lebt als Autor und Übersetzer aus dem Chinesischen in Burghausen. Er schreibt Prosaminiaturen. 2004 erschien sein Buch Aus der Welt des Dreisprungs (Edition Thaleia).
Meetra, Mariam
*1992 in Baghlan, Afghanistan geboren, lebt in Berlin. Die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin studierte Journalismus und PR in Kabul und schloss einen Master in Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin ab. Gegenwärtig arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und ist literarische Kuratorin für die Deutsche Welle und das Beethovenfest in Bonn. 2013 erschien ihr erster Lyrikband »Leben am Rand« auf Persisch. Auf Deutsch veröffentlichte sie u.a. in der Zeitschrift »die horen«. 2023 erschien ihr erster Gedichtband auf Deutsch, »Ich habe den Zorn des Windes gesehen«, im Wallstein Verlag, für den sie das Chamisso Publikationsstipendium erhielt. Meetra ist Mitglied des afghanischen PEN.
Meffert, Cordula
geb. 1972, aufgewachsen in Bonn, lebte von 2003 bis 2010 in Singapur und Shanghai und ging dort freien schriftstellerischen sowie Lehrtätigkeiten nach. Nach Stationen in München, Heidelberg und dem Allgäu lebt und arbeitet sie als freie Journalistin in Bremen.
Mehnert, Stephanie
ist Gestalttherapeutin. Ihre Texte wurden in Literaturzeitschriften, Anthologien und auf verschiedenen Literaturportalen veröffentlicht. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Mitbegründerin der unabhängigen Lesereihe »Übermut & Zärtlichkeit«. Zuletzt erschienen: Das Flimmern kleiner Lichter (2024).
Mesch, Stefan
*1983 in Sinsheim, schreibt derzeit an Zimmer voller Freunde, einem autofiktionalen Roman über seine Clique 1999 und 2000. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, ist freier Kritiker für u. a. Spiegel Online und Deutschlandfunk Kultur und lebt in Berlin sowie im leerstehenden Haus seiner toten Großeltern im Kraichgau (Nordbaden).
Michaelis, Tatjana
*1954 in Konstanz, studierte Germanistik und Romanistik in Konstanz und München und schloss ihr Studium mit der Promotion ab. Von 1984 bis 2020 arbeitete sie im Hanser Verlag zunächst als Leiterin der Presseabteilung, später als Lektorin. Zu den von ihr betreuten Autorinnen und Autoren gehören u. a. David Grossman, Patrick Modiano, Yasmina Reza und Rafik Schami.
Mischko, Till
geb. 1986, ist ehemaliger Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. 2022 erschien seine Dissertation Prekarität in deutschsprachigen Romanen der Gegenwart.
Mishchenko, Kateryna
*1984 in Poltava, Ukraine geboren, ist Verlegerin, Autorin, Übersetzerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Sie studierte Deutsche Philologie, Englisch und Weltliteratur an der Nationalen Linguistischen Universität Kyjiw, wo sie auch als Dozentin tätig war. Danach arbeitete sie als Übersetzerin und war Mitbegründerin der Zeitschrift Prostory. Seit 2014 ist sie Herausgeberin im unabhängigen Verlag Medusa. Sie kuratiert Veranstaltungen an der Schnittstelle von Kunst und Politik. 2023 hat sie im Suhrkamp Verlag mit Katharina Raabe den Essayband »Aus dem Nebel des Krieges« herausgegeben, 2025 erscheint »Geteilter Horizont«. Sie war Fellow des Wissenschaftskollegs und arbeitet heute bei der Bundeszentrale für Politische Bildung.
Moradi, Bahram
*1960 in Broujerd, Iran, lebt in Berlin. Er ist Schriftsteller, Kritiker, Schauspieler, Dramatiker und Regisseur. Seine mehrfach ausgezeichneten Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte er bisher auf Persisch und Englisch: »Das Gewicht der Anderen« (Alqesseh Verlag, USA 2021); »Der Vigilant« (Mehri Verlag, London 2020); »Der Mann unter dem Baum auf der Straßenseite gegenüber« (Caravan Verlag, Teheran 2005/London 2019); »Gelächter im Haus der Einsamkeit« (Akhtaran Verlag, Teheran 2002/London 2019). 2025 erscheint sein erster Roman auf Deutsch im Wallstein Verlag.
Morin, Sofie
geb. 1972, erhielt 2023 den Heidelberger Autor:innenpreis und 2024 den erostepost Literaturpreis. Sie ist Mitglied der Textwerkstatt Darmstadt. Zuletzt erschienen: Frauen lieben lernen; Nachtschatten im Frauenhaarmoos. Phytopoetische Dialoge (mit Ulrike Titelbach); Kaferfunde. Den Wald herbeireden (mit Silke Scheffel; alle 2025).
Mueller, Rainer Rene
*1949, lebt in Heidelberg und Harbouey/Lothringen. Zuletzt sind von ihm erschienen: Gesammelte Gedichte (Wallstein, Göttingen 2021), »Kopfstein, opak. Proemes« in der Zeitschrift Paul Celan. Literaturbote 138 (Frankfurt am Main 2020) und geschriebes. selbst mit stein (Edition aouey, Heidelberg 2018).
Müller, Herta
*1953 in Nitzkydorf, Rumänien, lebt seit 1987 als Schriftstellerin in Berlin. Ihr Werk erscheint bei Hanser, zuletzt erschien 2019 der Collagenband Im Heimweh ist ein blauer Saal. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt 2009 den Literaturnobelpreis.
N’Barek, Yasnine
ist freie Autorin und lebt in Köln, wo sie Wirtschaftsjournalismus an der Kölner Journalistenschule studiert. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit deutscher Innen- und Wirtschaftspolitik sowie Gesellschaft und Rassismus.
Nabi, Widad
*1985 in Kobani, Syrien, lebt in Berlin. Die kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Aleppo. Sie hat für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen geschrieben, in Deutschland u.a. für die Berliner Zeitung, SPON, Kursbuch, ZON. 2013 erschien ihr Buch »Zeit für Liebe, Zeit für Krieg« in Aleppo, 2016 folgte »Syrien und die Sinnlosigkeit des Todes« in Beirut. In Deutschland wurden erste Texte in Anthologien veröffentlicht. Sie war Stipendiatin des Weiter Schreiben-Stipendiums in Wiesbaden und Stadtschreiberin von Rheinsberg. Ihr erstes Buch auf Deutsch »Kurz vor 30, … küss mich« erschien 2019 im Sujet Verlag, 2021 folgte dort der Lyrikband »Unsichtbare Brüche«.
Nagelschmidt, Thorsten
*1976 in Rheine, ist Autor, Musiker und Künstler. Er ist Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter und veröffentlichte die Bücher Wo die wilden Maden graben (2007), Was kostet die Welt (2010), Drive-By Shots (2015) und Der Abfall der Herzen (2018). Im April 2020 erscheint sein Roman Arbeit bei S. Fischer. Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin.
Nendza, Jürgen
ist Lyriker und Schriftsteller. Er erhielt u.a. ein Literaturstipendium der Kunststiftung NRW sowie das Amsterdamstipendium. Er wurde mit dem Lyrikpreis Meran sowie 2018 für sein »lyrisches Lebenswerk« mit dem Christian-Wagner-Preis geehrt. Mitte Oktober 2025 erschien beim Label JazzSick Records sein Hörwerk Sagen die Luftwurzeln – Poetische Klangskulpturen.
Nick, Dagmar
Jg. 1926, ist Lyrikerin, Hörspiel- sowie Prosaautorin und lebt heute in München. Sie debütierte 1945 mit ihrer Lyrik in der Münchener »Neuen Zeitung« und hat seitdem zahlreiche Einzelbände veröffentlicht, zuletzt den Gedichtband Getaktete Eile (2021). Für ihr Werk wurde sie mit etlichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Eichendorff-Literaturpreis, dem Andreas-Gryphius-Preis, dem Bayerischen Verdienstorden und dem Horst-Bienek-Preis für Lyrik. »Aussichten« ist erschienen in: DAS GEDICHT. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik 32 (2024).
Niemann, Norbert
wurde 1961 in Landau an der Isar geboren und lebt heute in München. Für einen Auszug aus seinem Debütroman Wie man’snimmt erhielt er 1997 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seither lebt er als freier Schriftsteller, daneben unterrichtet er Gitarre und arbeitet als Dozent für literarisches Schreiben, zuletzt als Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2014 erschien der Roman Die Einzigen,für den er 2015 mit dem Carl-Amery-Preis und 2017 mit dem New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde. 2017 erschien das Essaybuch Erschütterungen.LiteraturundGlobalisierungunterdemDiktatvonMarktundMacht. Sein Textbeitrag ist ein Auszug aus dem in Arbeit befindlichen Roman Dianoia.
Okinyi, Mophat
Gründer und CEO der Techworker Community Africa und Mitbegründer der Content Moderators Union of Kenya, war Content-Moderator für schädliche Inhalte von ChatGPT und kämpft für eine faire Behandlung, bessere Arbeitsbedingungen und die berufliche Entwicklung von Inhaltsmoderatoren und Tech-Arbeitern. Mophat Okinyi forderte das kenianische Parlament auf, die Arbeitsbedingungen der eigenen Bevölkerung zu verteidigen, und prägt durch seine Lobbyarbeit, Veröffentlichungen und Vorträge die Diskussion um verantwortungsvolle, ethische KI. Er wurde vom Responsible AI Institute als Gewinner des RAISE 2023 Outstanding Individual Award ausgezeichnet.
Orlova, Olga
geb. 1992, studierte Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und arbeitet im Bereich Text und Kommunikation. In ihren literarischen Texten beschäftigt sie sich mit Erinnerung, Verlust und familiärem Schweigen.
Othmann, Ronya
*1993 in München, studiert seit 2014 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin. Für die taz schreibt sie gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne OrientExpress.2017 gewann sie den Open Mike für Lyrik, 2019 wurde sie mit dem Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann Wettbewerb ausgezeichnet.
Peltzer, Ulrich
*1956 in Krefeld, lebt seit 1975 in Berlin, wo er Psychologie und Philosophie studierte. Zuletzt erschienen die Romane Das bessere Leben (Fischer 2015), der mit dem Peter-Weiss-Preis ausgezeichnet wurde, sowie 2021 Das bist du (Fischer).
Petersen, Jana
geb. 1978, publizierte u.a. bei S. Fischer, im Deutschlandfunk, in der taz, auf Zeit Online und in Feministische Studien, sowie auf der Plattform waahr.de für literarischen Journalismus. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. den Anerkennungspreis des Herbert-Pichler-Inklusions-Medienpreises; das Medium Magazin wählte sie 2025 zu einer der »Journalist*innen des Jahres«. 2022 wurde sie in den PEN Berlin gewählt. Sie hat zwei Kinder und lebt in Berlin. Zuletzt erschienen: »Die wunde Stelle mitten unter euch«, in: Ich! Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen (2026).
Peveling, Barbara
Jg. 1974, ist Autorin und Ethnologin. Sie war Finalistin beim open mike 2006 und debütierte 2009 mit Wir Glückspilze, seitdem weitere Veröffentlichungen. Ihre Dissertation Zwischen Orient und Okzident wurde 2015 mit dem Manfred-Görg-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien Gewalt im Haus. Intime Formen der Dominanz (2024).
