Akzente präsentiert

Autor:innen

Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.

Autor:innen

Hesse, Hanna

*1984, Studium in Freiburg. Madrid und Heidelberg. Arbeitete bei unterschiedlichen Verlagen, in einer Literaturagentur und war Referentin am Goethe-Institut. Redakteurin der Akzente.

Hettche, Thomas

*1964, lebt als freier Autor in Berlin und in der Schweiz. Sein Roman Pfaueninsel wurde u. a.mit dem Wilhelm-Raabe-, dem Wolfgang-Koeppen-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.2020 erschien der Roman Herzfaden, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand.

Hetzer, Anna

*1986, lebt seither in Berlin. Sie studierte Medizin, Philosophie und Literatur. Zuletzt erschien der Gedichtband Kippbilder im Verlagshaus Berlin. 2017 war sie Stipendiatin der Villa Decius, Krakau; 2021 erhielt sie den Wolfgang-Weyrauch Förderpreis. Sie ist Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und beteiligt sich zudem an verschiedenen künst­lerischen Kooperationen, so etwa im Gebärdenpoesieprojekt handverlesen.

Heuser, Andrea

wurde 1972 in Köln geboren. Sie studierte Germanistik, Politik und Vergleichende Religionswissenschaften in Köln und Bonn und promovierte mit einer Studie zur deutsch-jüdischen Gegenwartsliteratur. Sie schreibt Lyrik, Libretti und Romane. Ihre Gedichte wurden vielfach vertont; für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ihre Romane AugustasGarten(2014) und Wennwirheimkehren(2021) erschienen bei DuMont.

Hödl, Christian

studierte vor seiner Zeit am DLL an der Filmhochschule in München und realisierte mehrere Kurzfilme, die auf Festivals (u. a. den Hofer Filmtagen) gezeigt wurden. 2018 las er beim 26. Open Mike. 

Höfel, Jutta

Jg. 1964, Dr. phil., ist als freischaffende Dozentin, Moderatorin und Publizistin kulturvermittelnd in den Bereichen Literatur und Bildende Kunst sowie als Autorin tätig. Von 1996 bis 2006 leitete sie den Fachbereich Literatur der GEDOK Wuppertal, seit 2010 arbeitet sie im Leitungsteam des Fachbereichs. Für ihr Vortragswerk erhielt sie 2006 den Förderpreis der Enno-und-Christa-Springmann Stiftung, Wuppertal. Zuletzt erschienen: Bastilleflut14|7|21, in: Wir sprechen vom Wasser. Projektverlag, Bochum/Freiburg 2022.

Hombach, Anna

Jg. 1969, lebt in Köln und arbeitet als freie Schriftstellerin. Veröffentlichungen (Lyrik und Kurzprosa) in Literaturzeitungen und Anthologien.

Hug, Annette

*1970, studierte in Zürich Geschichte und in Manila Women and Development Studies. Sie schreibt Romane, Essays und Kolumnen. Ihr Roman WilhelmTellin Manila (2016) wurde mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet, Tiefenlager(2021) mit dem ZKB-Schillerpreis. Im April 2024 erscheint eine erste Übersetzung aus dem Philippinischen (Tagalog): die Gedichtsammlung OffenesMeervon Luna Sicat Cleto in der Edition Tincatinca.

Jacobs, Maurus

Jg. 1997, studierte in Leipzig, Havanna und Kyoto und promoviert seit 2023 an der LMU München. Für seine literarischen Texte erhielt er unter anderem das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung, den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Retzhof-Preis für junge Literatur und die Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte.

Jandl, Andreas

übersetzt Belletristik, Dramatik und Sachtexte aus dem Französischen und Englischen und arbeitet in der Aus- und Weiterbildung von Literaturübersetzerinnen, so an der HHU Düsseldorf und der HU Berlin sowie als Mentor für das Goldschmidt-Programm. 2021 erhielt er den Eugen-Helmle-Übersetzerpreis für sein Gesamtwerk. Seit 2022 koordiniert er beim Dachverband der europäischen Literaturübersetzerverbände die Arbeit von dessen »AG Urheberrecht« und ist seit 2024 der 2. Vorsitzende des Vdü.

Jessenin, Sergej

(*1895, †1925) war einer der führenden russischen Dichter seiner Zeit und ist vor allem für seine volksliedhafte Naturlyrik bekannt.

Jonsdottir, Au Dur

*1973 in Reykjavik, ist Journalistin und freie Autorin. Sie schreibt Erzählungen, Romane und Kinder- und Jugendbücher und debütierte 1997 mit der Kurzgeschichte Gifting. 2004 gewann sie den Isländischen Literaturpreis, 2006 wurde sie für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert. Auf Deutsch erschien 2011 ihr Roman Jenseits des Meeres liegt die ganze Welt (btb, übersetzt von Kristof Magnusson).

Josten, Husch

Jg. 1969, debütierte 2011 mit dem Roman In Sachen Joseph, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert wurde. Es folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen. 2019 wurde ihr der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung verliehen. Zuletzt erschienen: Die Gleichzeitigkeit der Dinge (2024).

Kade, Thomas

ist Kultur-/Sozialpädagoge, Buchhändler und Autor sowie Gründer und Leiter von LiteraturRaum DortmundRuhr. Er erhielt mehrere Stipendien vom Kultusministerium NRW, 2015 das Autorenstipendium der Kunststiftung NRW für Erzählungen und gewann den Postpoetry-Preis 2015 und 2019. Zuletzt erschienen: Die Natur des Menschen oder Vertrieben worden sein. Lyrische und prosaische Erdlager (2025).

Kade, Thomas

geb. 1955, ist Kultur-/Sozialpädagoge, Buchhändler und Autor sowie Gründer und Leiter von LiteraturRaum DortmundRuhr. Er erhielt mehrere Stipendien des Kultusministeriums NRW, 2015 das Autorenstipendium der Kunststiftung NRW für Erzählungen und gewann den Postpoetry-Preis 2015 und 2019. Zuletzt erschienen: Die Natur des Menschen oder Vertrieben worden sein. Lyrische und prosaische Erdlager (2025).

Kartheuser, Bruno

Jg. 1947, ist belgischer Schriftsteller, Historiker und Übersetzer. Er war wiederholt Literaturbeauftragter der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. die Tetralogie Die Erhängungen von Tulle. Er wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2010 mit dem Horst-Konejung-Preis. Er ist Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift »Krautgarten« (1982-2017; www.krautgarten.be).

Katlesh, Ahmad

*1988 in Damaskus, lebt als Schriftsteller, Sprecher, Performer und Journalist in Berlin. Er veröffentlichte Lyrik und Prosabände in Syrien und Jordanien, sein erster Gedichtband auf Deutsch, »Das Gedächtnis der Finger«, erschien im November 2020 in der Edition Rugerup und wurde mit dem Chamisso-Publikationsstipendium der Friedrich-Baur-Stiftung ausgezeichnet. In seinem Podcast Tiklam vertont er für ein Millionenpublikum literarische Werke auf Arabisch. 2024 erschien das Buch »Komm dahin, wo es still ist« im Rowohlt Verlag, das er zusammen mit Vanessa Vu schrieb.

Kayouras, Nefeli

1996 in Bamberg geboren. Lebt in Hamburg, studiert Kulturwissenschaften in Lüneburg, arbeitet im mairisch Verlag und ko-organisiert die mehrsprachige unabhängige Lesereihe Hafenlesung. Schreibt zu selten Briefe, hätte gern eine Brieffreundschaft.

Kessel, Julia Alina

wurde 1990 in München geboren, wuchs in Schleswig-Holstein und Nürnberg auf. Sie studierte Theater- und Filmwissenschaft, Deutsche Literatur sowie Philosophie in Berlin. Sie veröffentlichte in Anthologien und Literaturzeitschriften und lebt und arbeitet als Autorin, Drehbuchautorin und Künstlerin in Köln.

Khayat, Rasha

*1978 in Dortmund, studierte Komparatistik und arbeitet als Autorin und Übersetzerin in Hamburg. 2016 erschien ihr Debütroman Weil wir längst woanders sind bei DuMont. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Preise und Stipendien. Nebenbei bloggt sie auch unter www.westoestlichediva.com.

Kiefer, Reinhard

ist Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Seit 1998 ist er Dozent für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der RWTH Aachen. Er veröffentlicht seit 1981 im Rimbaud Verlag. Zuletzt erschienen: Ich ist ein wesen das verschwindet. Gedichte 1981-2007, ausgewählt von Jürgen Nelles (2025).

Kirchschläger, Peter G.

ist Ordinarius für Theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik ISE an der Universität Luzern und Gastprofessor an der ETH Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Ethik der »Künstlichen Intelligenz«, die er lieber »datenbasierte Systeme (DS)« nennt, da Intelligenzbereiche wie emotionale und soziale Intelligenz sowie Moralfähigkeit für Maschinen unerreichbar sind. Kirchschläger hat eine Internationale Agentur für datenbasierte Systeme (IDA) bei der UNO nach dem Vorbild der Atomenergiebehörde angeregt, die für die Einhaltung der Menschenrechte im Bereich der DS sorgt. Sein Vorschlag wurde von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres und Papst Franziskus aufgegriffen.

Klobusiczky, Patricia

*1968, lebt als Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen in Berlin. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren zählen Marie Darrieussecq, Emmanuelle Bayamack­Tam, Helene Gestern, Ruth Zylberman, William Boyd, Petina Gappah und Maaza Mengiste. Sie ist Vorsitzende des Berufsverbands Vdü – Wir übersetzen Literatur.

Knipp, Kersten

geb. 1966, ist Publizist und Journalist. Für die Deutsche Welle verfolgt er die politische Entwicklung der arabischen Welt. Zudem arbeitet er für die Radiosender der ARD, insbesondere den WDR. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit der Kulturgeschichte der romanischen Länder. Bei Dittrich zuletzt erschienen: Die Kommune der Faschisten. Gabriele D’Annunzio und die Republik von Fiume; Die neuen Demagogen. Putin, Trump und die Kultur des Ressentiments (beide 2025).

Kögl, Gabriele

*1960 in Graz, schreibt Drehbücher, Romane und Theaterstücke. Für ihr Debüt Das Mensch (Wallstein) wurde sie mit dem Clemens-von-Brentano-Preis ausgezeichnet, sie bekam dreimal den Landespreis für Volkstheaterstücke Baden-Württemberg und für das Hörspiel Höllenkinder 2019 den goldenen Stier beim Prix Europa für die beste europäische Radio Fiction. Der Kredit ist ein Auszug aus dem Roman Gipskind, der im Herbst 2020 im Picus Verlag erscheint.

Köhle, Markus

geb. 1975, ist Literaturarbeiter, Sprachinstallateur und Literaturzeitschriften-Redakteur (www.dum.at). Er organisiert seit 2002 Poetry Slams in Österreich, kuratiert die Reihe »Retrogranden aufgefrischt« in der Alten Schmiede in Wien und (mit Robert Renk und Martin Fritz) seit 2003 das »Innsbrucker Prosa Festival«. Zuletzt erschienen: Land der Zäune (2025); Das Dorf ist wie das Internet, es vergisst nichts (2023).

Köhler, Karen

hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater in ihrem Beruf gearbeitet. Heute lebt sie auf St. Pauli, schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Ihre Theaterstücke stehen auf den Spielplänen zahlreicher Bühnen. 2014 erschien bei Hanser ihr Debüt, der Erzählungsband »Wir haben Raketen geangelt«. 2017 erhielt sie für ihren Roman Miroloi« (Hanser 2019, Longlist für den Deutschen Buchpreis) ein Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literatur­fonds. Für das Drehbuch »Cowboy und Indianer« (zusammen mit Michael Venus) war sie 2019 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Köhlmeier, Michael

*1949 in Hard am Bodensee, lebt als freier Autor in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen zuletzt der Roman Bruder und Schwester Lenobel (2018) sowie Die Märchen (mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019). Vielfache Auszeichnungen, zuletzt 2017 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie der Marie Luise Kaschnitz-Preis für das Gesamtwerk und 2019 der Ferdinand-Berger-Preis.

Kracht, Christian

*1966 in der Schweiz, lebt in Zürich. Seine Romane, u. a. Faserland, Imperium und Die Toten, sind in über 30 Sprachen übersetzt. 2ou erhielt er den Wilhelm­Raabe-Preis, 2016 den Schweizer Buchpreis und den Hermann-Hesse-Literaturpreis. Vulpine down ist ein Auszug aus seinem Roman Eurotrash, der im Frühjahr 2021 bei KiWi erscheint.

Kraus, Dagmara

*1981 in Wroclaw, Polen, lebt als Autorin und Übersetzerin in Strasbourg. Ihr letzter Gedichtband, liedvoll, deutschyzno, erschien 2021 in Berlin bei kookbooks, gefolgt von dem Buch Poetiken desSprungs,2023 verlegt von Urs Engeler.

Krause, Katrin

geb. 1991, arbeitet als Journalistin in Aachen. Seit 2020 gibt sie das unabhängige Literaturmagazin »absolut zine« heraus. Seit 2020 ist sie Mitglied des Literaturkollektivs »DRAMA STREICHFETT«. Sie ist die derzeitige Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiatin der Stadt Köln, erhielt 2025 den Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis der Stadt Saarbrücken und stand mit ihrer Kurzgeschichte »Alles, was unter uns liegt« im selben Jahr auf der Shortlist des Wortmeldungen Förderpreises.

Kresser, Bastian

*1981 in Feldkirch, Österreich, arbeitet als freier Autor. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Romane Ohnedich und Piet (Limbus 2013 und 2016) sowie zuletzt Die andere Seite (Braumüller 2019). 2012, zusammen mit anderen, Übersetzung der Gedichte Wallace Stevens’ (Hellwach, am Rande des Schlafs, Hanser). 2019 stand er auf der Shortlist für den Literaturpreis Alpha.

Krömer, Philip

geb. 1988, ist freier Schriftsteller. Seine bisherigen Bücher sind der Debütroman Ymir (2016), der Erzählungsband Ein Vogel ist er nicht (2019) und zuletzt sein zweiter Roman Kumari (2025), der auf die Hotlist der zehn besten Bücher des Jahres aus unabhängigen Verlagen gewählt wurde. Für seine literarische Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, u.a. den Publikumspreis beim open mike Berlin 2015, den Nürnberger Kulturpreis 2020 und den Romanfabrik-SchreiberInnen-Preis 2025. 2023 war er Stifter-Stipendiat im tschechischen Horní Planá, 2025 Grenzenlos-Stipendiat in Prag.

Kubin, Wolfgang

*1945 in Celle, ist Professor für Sinologie, Lyriker und Übersetzer und lebt in Bonn. Er engagiert sich seit mehr als 30 Jahren mit seinen Übersetzungen für die Verbreitung der chinesischen Literatur in Deutschland. 2007 erhielt er den Chinesischen Buchpreis für besondere Verdienste.

Kuhlbrodt, Jan

wurde 1966 in Karl-Marx-Stadt geboren. Er studierte Philosophie an der Universität Frankfurt am Main und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuletzt erschienen 2018 die Novelle Das Stockholmsyndrom im Elif Verlag sowie 2020 der Gedichtband Die Rückkehr der Tiere im Verlagshaus Berlin.

Kuhn, Krystyna

ist Autorin. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorzuweisen; ihre Gedichte erschienen zuletzt in der Anthologie der Lyrikkarawane 2024. Für ihr Buch Monday Club. Das erste Opfer erhielt sie 2016 die Goldene Leslie.

Kupka, Nahret Ifeona

wurde 1980 geboren und ist Kuratorin für Mode, Körper und Performatives am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Daneben ist sie politisch aktiv in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und engagiert sich für eine postkoloniale Museumspraxis. Als @modekoerper ist sie auf Instagram und Twitter zu finden.

La Greca, Dirk

geb. 1976, absolvierte nach dem Studium des Modejournalismus und der Medienkommunikation ein Volontariat beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt. Es folgten redaktionelle Stationen in großen Verlagshäusern und leitende Positionen in der Unternehmenskommunikation und als Pressesprecher. Er arbeitet freiberuflich als Berater für strategische Kommunikation und Organisationsentwicklung. Seine Themen sind Sprache, Erinnerung, Herkunft — und das, was zwischen den Generationen weitergegeben wird.

Lang, Max

*1986 in Bregenz, lebt als freier Lyriker und Dramatiker in Wien. 2018 wurde sein Theaterstück Last Exit: Hunnenland bei den Nibelungenfestspielen in Worms uraufgeführt, das Stück Sprich nur ein Wort wird in der Spielzeit 2020/21 am Vorarlberger Landestheater uraufgeführt. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Zeitschriften und Anthologien. Zuletzt wurde er mit dem Dramatiker Innenstipendium der Literar Mechana 2020 ausgezeichnet.

Lay, Reinhold

*1960, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte in München. Er lebt im Chiemgau und arbeitet als freischaffender Dramaturg und Regisseur, schreibt Libretti und Theaterstücke. Seit 1992 leitet er die Theaterwerkstatt in Traunstein und inszenierte unter anderem auch in Berlin, München und Salzburg.

Le Brun, Annie

ist eine französische Schriftstellerin, Dichterin, Literaturkritikerin und Kuratorin, die sich seit ihrer Jugend zum Surrealismus bekennt. In ihren Essays und Gedichten erinnert sie an die Notwendigkeit von Utopie, Freiheit, Traum, Exzess, Liebe, Körperlichkeit, praktizierte Poesie, innere Erfahrung und das »Abenteuer des Geistes« gegen die Kommerzialisierung von Kultur u.a. durch digitale Technologien und alle Formen der »freiwilligen Knechtschaft«. Als »Hauptnachlässigkeit« erkennt sie »die kriminelle Leichtfertigkeit zu glauben, dass die Wörter unabhängig von den Dingen und die Wesen unabhängig von den Wörtern existieren«. 2024 erschien ihr Gesamtwerk als L’infini dans uncontour bei Bouquins editions.

Lee, Mara

lebt als Autorin und Professorin an der Konstfack Universität in Stockholm. Sie veröffentlichte u. a. den Roman Salome (2011), der mit dem P.O. Enquist-Preis ausgezeichnet wurde, sowie den Gedichtband Kärleken ach hatet (2018, ausgezeichnet mit dem Gerard-Bonnier-Preis) und, im Frühjahr 2021, Främlingsfigurer. 

Lehr, Thomas

*1957 in Speyer, lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen zuletzt die Novelle Frühling (2019) und Die Erhörung (Roman, 2021). Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2012 mit dem Marie-Luise Kaschnitz-Preis, 2015 mit dem Joseph Breitbach-Preis und 2018 mit dem Bremer Literaturpreis, dem Spycher-Literaturpreis sowie dem Kranichsteiner Literaturpreis.

Leise, Antonia

geb. 1998 in Gotha, ist Journalistin, Kolumnistin und Podcasterin. Seit 2025 ist sie die stellvertretende Vorsitzende des Literaturbüros in der Euregio Maas-Rhein. Im Frühjahr 2026 erscheint ihr Essay Die Anfänge von Trauerreden bei Parasitenpresse. 2017 wurde sie mit dem Eobanus-Hessus Nachwuchspreis ausgezeichnet. 2024 mit dem niederländischen Kringaward für ihre Kolumne »The Nazis are back«.

Lenthe, Fabian

geb. 1985, seit 2016 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und Anthologien. Er ist Stipendiat des Programms »Junge Kunst und neue Wege« des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis 2024 (Literatur). Zuletzt erschienen: Die Fische werden fressen – Gedicht – Trialog (2025, mit Urs Böke und Stefan Heuer); Streichhölzer. Gedichte (2024).

Lentze, Annette

Jg. 1964, ist Autorin, Künstlerin, Coach, Kunsttherapeutin und Theologin. Sie gehört der Künstler*innengemeinschaft »Atelier Rheiner« in Köln-Mülheim an. Lyrikpreise, Lesungen, Jurytätigkeit, Veröffentlichungen und Ausstellungen begleiten ihren Weg. Zuletzt erschienen: Malerei und Lyrik (2022).

Leupold, Dagmar

wurde 1955 in Niederlahnstein geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie und einem mehrjährigen Aufenthalt in Florenz promovierte sie an der Graduate School der City University of New York (CUNY) in Vergleichender Literaturwissenschaft. Von 2004 bis 2021 leitete sie das »Studio Literatur und Theater« der Universität Tübingen. Erste Übersetzungen aus dem Italienischen erschienen 1988, ebenso ihr erster Gedichtband WieTreibholz.Seitdem veröffentlichte sie neben Essays und Gedichten zahlreiche Romane, darunter Edmond. GeschichteeinerSehnsucht, für den sie1992 den Aspekte­Preis für das beste Prosadebut erhielt. Es folgten u. a. Nach denKriegen (2004), Unter der Hand(2013) und Die Witwen.EinAbenteuerroman(2016); die beiden letzteren waren für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jüngst erschien Dagegen die Elefanten!

Lewandowsky, Via

*1963 in Dresden, lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Zu seinen Stipendien und Auszeichnungen gehören u. a.:1991/92 P.S.1 Contemporary Art Center (heute MoMA PS1) New York, Art Space Sydney (2003), Villa Aurora Los Angeles (2009), Villa Massimo Rom (2011).1992 nahm er an der documenta IX teil, Gastprofessuren führ­ ten ihn nach München, Berlin und Halle.

Leyler, Ale

geb. 1994 in Basel (Schweiz), arbeitet als Mathematiker. Zuletzt erschienen seine Gedichte in zwischentext #9, Am Erker #89, Der Standard (2025).

Lichtenstein, Swantje

ist Poetin, Performerin, Künstlerin, Publizistin. In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht sie Aufzeichnungs- und Ausstellungsweisen aus einer transmedialen und feministischen Perspektive. Sie performte weltweit, veröffentlichte eine Vielzahl von Soundarbeiten, Poesie, Essays sowie Übersetzungen und lehrt als Professorin für Ästheti­sche Praktiken und Text in Düsseldorf.

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