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Autor:innen
Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.
Autor:innen
Kartheuser, Bruno
Jg. 1947, ist belgischer Schriftsteller, Historiker und Übersetzer. Er war wiederholt Literaturbeauftragter der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. die Tetralogie Die Erhängungen von Tulle. Er wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2010 mit dem Horst-Konejung-Preis. Er ist Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift »Krautgarten« (1982-2017; www.krautgarten.be).
Katlesh, Ahmad
*1988 in Damaskus, lebt als Schriftsteller, Sprecher, Performer und Journalist in Berlin. Er veröffentlichte Lyrik und Prosabände in Syrien und Jordanien, sein erster Gedichtband auf Deutsch, »Das Gedächtnis der Finger«, erschien im November 2020 in der Edition Rugerup und wurde mit dem Chamisso-Publikationsstipendium der Friedrich-Baur-Stiftung ausgezeichnet. In seinem Podcast Tiklam vertont er für ein Millionenpublikum literarische Werke auf Arabisch. 2024 erschien das Buch »Komm dahin, wo es still ist« im Rowohlt Verlag, das er zusammen mit Vanessa Vu schrieb.
Kayouras, Nefeli
1996 in Bamberg geboren. Lebt in Hamburg, studiert Kulturwissenschaften in Lüneburg, arbeitet im mairisch Verlag und ko-organisiert die mehrsprachige unabhängige Lesereihe Hafenlesung. Schreibt zu selten Briefe, hätte gern eine Brieffreundschaft.
Khayat, Rasha
*1978 in Dortmund, studierte Komparatistik und arbeitet als Autorin und Übersetzerin in Hamburg. 2016 erschien ihr Debütroman Weil wir längst woanders sind bei DuMont. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Preise und Stipendien. Nebenbei bloggt sie auch unter www.westoestlichediva.com.
Kiefer, Reinhard
ist Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Seit 1998 ist er Dozent für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der RWTH Aachen. Er veröffentlicht seit 1981 im Rimbaud Verlag. Zuletzt erschienen: Ich ist ein wesen das verschwindet. Gedichte 1981-2007, ausgewählt von Jürgen Nelles (2025).
Kirchschläger, Peter G.
ist Ordinarius für Theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik ISE an der Universität Luzern und Gastprofessor an der ETH Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Ethik der »Künstlichen Intelligenz«, die er lieber »datenbasierte Systeme (DS)« nennt, da Intelligenzbereiche wie emotionale und soziale Intelligenz sowie Moralfähigkeit für Maschinen unerreichbar sind. Kirchschläger hat eine Internationale Agentur für datenbasierte Systeme (IDA) bei der UNO nach dem Vorbild der Atomenergiebehörde angeregt, die für die Einhaltung der Menschenrechte im Bereich der DS sorgt. Sein Vorschlag wurde von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres und Papst Franziskus aufgegriffen.
Klobusiczky, Patricia
*1968, lebt als Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen in Berlin. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren zählen Marie Darrieussecq, Emmanuelle BayamackTam, Helene Gestern, Ruth Zylberman, William Boyd, Petina Gappah und Maaza Mengiste. Sie ist Vorsitzende des Berufsverbands Vdü – Wir übersetzen Literatur.
Kögl, Gabriele
*1960 in Graz, schreibt Drehbücher, Romane und Theaterstücke. Für ihr Debüt Das Mensch (Wallstein) wurde sie mit dem Clemens-von-Brentano-Preis ausgezeichnet, sie bekam dreimal den Landespreis für Volkstheaterstücke Baden-Württemberg und für das Hörspiel Höllenkinder 2019 den goldenen Stier beim Prix Europa für die beste europäische Radio Fiction. Der Kredit ist ein Auszug aus dem Roman Gipskind, der im Herbst 2020 im Picus Verlag erscheint.
Köhler, Karen
hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater in ihrem Beruf gearbeitet. Heute lebt sie auf St. Pauli, schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Ihre Theaterstücke stehen auf den Spielplänen zahlreicher Bühnen. 2014 erschien bei Hanser ihr Debüt, der Erzählungsband »Wir haben Raketen geangelt«. 2017 erhielt sie für ihren Roman Miroloi« (Hanser 2019, Longlist für den Deutschen Buchpreis) ein Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds. Für das Drehbuch »Cowboy und Indianer« (zusammen mit Michael Venus) war sie 2019 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.
Köhlmeier, Michael
*1949 in Hard am Bodensee, lebt als freier Autor in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen zuletzt der Roman Bruder und Schwester Lenobel (2018) sowie Die Märchen (mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019). Vielfache Auszeichnungen, zuletzt 2017 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie der Marie Luise Kaschnitz-Preis für das Gesamtwerk und 2019 der Ferdinand-Berger-Preis.
Kracht, Christian
*1966 in der Schweiz, lebt in Zürich. Seine Romane, u. a. Faserland, Imperium und Die Toten, sind in über 30 Sprachen übersetzt. 2ou erhielt er den WilhelmRaabe-Preis, 2016 den Schweizer Buchpreis und den Hermann-Hesse-Literaturpreis. Vulpine down ist ein Auszug aus seinem Roman Eurotrash, der im Frühjahr 2021 bei KiWi erscheint.
Kraus, Dagmara
*1981 in Wroclaw, Polen, lebt als Autorin und Übersetzerin in Strasbourg. Ihr letzter Gedichtband, liedvoll, deutschyzno, erschien 2021 in Berlin bei kookbooks, gefolgt von dem Buch Poetiken desSprungs,2023 verlegt von Urs Engeler.
Kresser, Bastian
*1981 in Feldkirch, Österreich, arbeitet als freier Autor. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Romane Ohnedich und Piet (Limbus 2013 und 2016) sowie zuletzt Die andere Seite (Braumüller 2019). 2012, zusammen mit anderen, Übersetzung der Gedichte Wallace Stevens’ (Hellwach, am Rande des Schlafs, Hanser). 2019 stand er auf der Shortlist für den Literaturpreis Alpha.
Kubin, Wolfgang
*1945 in Celle, ist Professor für Sinologie, Lyriker und Übersetzer und lebt in Bonn. Er engagiert sich seit mehr als 30 Jahren mit seinen Übersetzungen für die Verbreitung der chinesischen Literatur in Deutschland. 2007 erhielt er den Chinesischen Buchpreis für besondere Verdienste.
Kuhlbrodt, Jan
wurde 1966 in Karl-Marx-Stadt geboren. Er studierte Philosophie an der Universität Frankfurt am Main und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuletzt erschienen 2018 die Novelle Das Stockholmsyndrom im Elif Verlag sowie 2020 der Gedichtband Die Rückkehr der Tiere im Verlagshaus Berlin.
Kuhn, Krystyna
ist Autorin. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorzuweisen; ihre Gedichte erschienen zuletzt in der Anthologie der Lyrikkarawane 2024. Für ihr Buch Monday Club. Das erste Opfer erhielt sie 2016 die Goldene Leslie.
Kupka, Nahret Ifeona
wurde 1980 geboren und ist Kuratorin für Mode, Körper und Performatives am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Daneben ist sie politisch aktiv in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und engagiert sich für eine postkoloniale Museumspraxis. Als @modekoerper ist sie auf Instagram und Twitter zu finden.
Lang, Max
*1986 in Bregenz, lebt als freier Lyriker und Dramatiker in Wien. 2018 wurde sein Theaterstück Last Exit: Hunnenland bei den Nibelungenfestspielen in Worms uraufgeführt, das Stück Sprich nur ein Wort wird in der Spielzeit 2020/21 am Vorarlberger Landestheater uraufgeführt. Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Zeitschriften und Anthologien. Zuletzt wurde er mit dem Dramatiker Innenstipendium der Literar Mechana 2020 ausgezeichnet.
Lay, Reinhold
*1960, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte in München. Er lebt im Chiemgau und arbeitet als freischaffender Dramaturg und Regisseur, schreibt Libretti und Theaterstücke. Seit 1992 leitet er die Theaterwerkstatt in Traunstein und inszenierte unter anderem auch in Berlin, München und Salzburg.
Le Brun, Annie
ist eine französische Schriftstellerin, Dichterin, Literaturkritikerin und Kuratorin, die sich seit ihrer Jugend zum Surrealismus bekennt. In ihren Essays und Gedichten erinnert sie an die Notwendigkeit von Utopie, Freiheit, Traum, Exzess, Liebe, Körperlichkeit, praktizierte Poesie, innere Erfahrung und das »Abenteuer des Geistes« gegen die Kommerzialisierung von Kultur u.a. durch digitale Technologien und alle Formen der »freiwilligen Knechtschaft«. Als »Hauptnachlässigkeit« erkennt sie »die kriminelle Leichtfertigkeit zu glauben, dass die Wörter unabhängig von den Dingen und die Wesen unabhängig von den Wörtern existieren«. 2024 erschien ihr Gesamtwerk als L’infini dans uncontour bei Bouquins editions.
Lee, Mara
lebt als Autorin und Professorin an der Konstfack Universität in Stockholm. Sie veröffentlichte u. a. den Roman Salome (2011), der mit dem P.O. Enquist-Preis ausgezeichnet wurde, sowie den Gedichtband Kärleken ach hatet (2018, ausgezeichnet mit dem Gerard-Bonnier-Preis) und, im Frühjahr 2021, Främlingsfigurer.
Lehr, Thomas
*1957 in Speyer, lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen zuletzt die Novelle Frühling (2019) und Die Erhörung (Roman, 2021). Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2012 mit dem Marie-Luise Kaschnitz-Preis, 2015 mit dem Joseph Breitbach-Preis und 2018 mit dem Bremer Literaturpreis, dem Spycher-Literaturpreis sowie dem Kranichsteiner Literaturpreis.
Lentze, Annette
Jg. 1964, ist Autorin, Künstlerin, Coach, Kunsttherapeutin und Theologin. Sie gehört der Künstler*innengemeinschaft »Atelier Rheiner« in Köln-Mülheim an. Lyrikpreise, Lesungen, Jurytätigkeit, Veröffentlichungen und Ausstellungen begleiten ihren Weg. Zuletzt erschienen: Malerei und Lyrik (2022).
Leupold, Dagmar
wurde 1955 in Niederlahnstein geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie und einem mehrjährigen Aufenthalt in Florenz promovierte sie an der Graduate School der City University of New York (CUNY) in Vergleichender Literaturwissenschaft. Von 2004 bis 2021 leitete sie das »Studio Literatur und Theater« der Universität Tübingen. Erste Übersetzungen aus dem Italienischen erschienen 1988, ebenso ihr erster Gedichtband WieTreibholz.Seitdem veröffentlichte sie neben Essays und Gedichten zahlreiche Romane, darunter Edmond. GeschichteeinerSehnsucht, für den sie1992 den AspektePreis für das beste Prosadebut erhielt. Es folgten u. a. Nach denKriegen (2004), Unter der Hand(2013) und Die Witwen.EinAbenteuerroman(2016); die beiden letzteren waren für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jüngst erschien Dagegen die Elefanten!
Lewandowsky, Via
*1963 in Dresden, lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Zu seinen Stipendien und Auszeichnungen gehören u. a.:1991/92 P.S.1 Contemporary Art Center (heute MoMA PS1) New York, Art Space Sydney (2003), Villa Aurora Los Angeles (2009), Villa Massimo Rom (2011).1992 nahm er an der documenta IX teil, Gastprofessuren führ ten ihn nach München, Berlin und Halle.
Lichtenstein, Swantje
ist Poetin, Performerin, Künstlerin, Publizistin. In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht sie Aufzeichnungs- und Ausstellungsweisen aus einer transmedialen und feministischen Perspektive. Sie performte weltweit, veröffentlichte eine Vielzahl von Soundarbeiten, Poesie, Essays sowie Übersetzungen und lehrt als Professorin für Ästhetische Praktiken und Text in Düsseldorf.
Liedtke, Anja
ist Mitglied der Bochumer Literaten, der GEDOK und des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. 2024 war sie Writer in Residence in der Schweizer Schreibwerkstatt PENArosa, 2025 im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Zuletzt erschienen: Der Himmel ist altes Silber (2023).
Loewy, Hanno
*1961 in Frankfurt am Main, ist Literatur- und Filmwissenschaftler, Publizist und Ausstellungsmacher. Von 1995 bis 2000 Gründungsdirektor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main, ist er seit 2004 Direktor des Jüdischen Museums Hohenems in Österreich. Seit 2001 ist er außerdem als Lehrbeauftragter an der Universität Konstanz im Bereich Literaturwissenschaft/Medienwissenschaft tätig. Vielfältige Publikationen und Ausstellungen, zuletzt All About Tel Aviv-Jaffa. Die Erfindung einer Stadt (hg. mit Hannes Sulzenbacher, Bucher 2019).
Luserke, Theresa
studierte schon mal Philosophie und Germanistik, ist jetzt seit ein paar Monaten am Literaturinstitut und lebt zur Zeit zwischen Leipzig und Berlin.
Lutz, Birgit
ist Autorin, Rednerin und Expeditionsleiterin. Sie wurde für ihre journalistischen Tätigkeiten mehrfach ausgezeichnet, 2025 stand sie auf der Shortlist des Ilse-Schwepcke-Preises auf der Frankfurter Buchmesse. Zuletzt erschienen: Mein Spitzbergen (2024).
Magnusson, Kristof
*1976 in Hamburg, studierte nach einer Ausbildung zum Kirchenmusiker am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavik. Er arbeitet als Autor, Übersetzer und Dozent, zuletzt war er 2019/2020 Gastprofessor am DLL. 2014 erschien sein Roman Arztroman (Kunstmann), 2016 erhielt er für seine Übersetzungen aus dem Isländischen den Jane-Scatcherd-Preis.
Malkmus, Bernhard
schreibt und lehrt in Oxford. Zuletzt erschienen: Himmelsstriche. Vom Leben der Vögel und Überleben der Menschen (Matthes & Seitz, 2025), nominiert für den W.G.-Literaturpreis.
Mälzer, Nathalie
Deutsch-Französin, lebt in Berlin. Sie ist Professorin für Transmediale Übersetzung an der Universität Hildesheim. Als literarische Übersetzerin hat sie über fünfzig Romane und Sachbücher sowie Theaterstücke, Hörspiele und l.yrik aus dem Französischen übertragen, darunter Werke von Maurice Blanchot, Jean-Paul Dubois, Celine Minard und Cecile Wajsbrot.
Mancewitz, Nasta
*1983 in Viliejka, Belarus, ist Dichterin, Essayistin, Übersetzerin und LGBTQ-Aktivistin und lebt in Minsk. Sie veröffentlichte bislang zwei Lyrikbände. Ihr Debüt »Ptuški« (»Vögel«), erschienen 2012, war für den Maxim Bogdanovich Debüt Preis nominiert. 2014 war sie Mitbegründerin von MAKEOUT, einem publizistischen Projekt und Netzwerk, das sich bis zu seiner erzwungenen Schließung Anfang 2022 mit den Fragen von Gender und Sexualität in Belarus auseinandersetzte.
Marcus, Gary
ist emeritierter Professor für Psychologie und Neurowissenschaften an der New York University und KI-Unternehmer und zählt zu den wichtigsten KI-Experten der USA. Gary Marcus fordert eine Regulierung von KI, eine höhere KI-Kompetenz der Öffentlichkeit und »gut finanzierte öffentliche Denkfabriken«, um die durch den verfrühten Einsatz entstandenen Risiken zu untersuchen. Er ist Autor von TheAlgebraicMind,Kluge, The Birth oftheMindund dem New York Times Bestseller GuitarZero. Sein jüngstes Buch, Rebooting AI (zusammen mit Ernest Davis), ist eines der 7 Must Read BooksinAI von Forbes.
Matt, Gerald
*1958 in Hard, ist Kurator, Kulturmanager und Autor. Bis 2012 war er Direktor der Kunsthalle Wien, seit 2015 ist er Direktor des Vienna Art Institutes. Er ist zudem Gastgeber der monatlichen Fernsehsendungen Matt spricht mit und Montagssalon. Verschiedene Gastdozenturen und Veröffentlichungen zu den Themen Kunst und Kulturmanagement.
Mayer, Rupprecht
*1946 bei Marktschellenberg, lebt als Autor und Übersetzer aus dem Chinesischen in Burghausen. Er schreibt Prosaminiaturen. 2004 erschien sein Buch Aus der Welt des Dreisprungs (Edition Thaleia).
Meetra, Mariam
*1992 in Baghlan, Afghanistan geboren, lebt in Berlin. Die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin studierte Journalismus und PR in Kabul und schloss einen Master in Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin ab. Gegenwärtig arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und ist literarische Kuratorin für die Deutsche Welle und das Beethovenfest in Bonn. 2013 erschien ihr erster Lyrikband »Leben am Rand« auf Persisch. Auf Deutsch veröffentlichte sie u.a. in der Zeitschrift »die horen«. 2023 erschien ihr erster Gedichtband auf Deutsch, »Ich habe den Zorn des Windes gesehen«, im Wallstein Verlag, für den sie das Chamisso Publikationsstipendium erhielt. Meetra ist Mitglied des afghanischen PEN.
Mehnert, Stephanie
ist Gestalttherapeutin. Ihre Texte wurden in Literaturzeitschriften, Anthologien und auf verschiedenen Literaturportalen veröffentlicht. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Mitbegründerin der unabhängigen Lesereihe »Übermut & Zärtlichkeit«. Zuletzt erschienen: Das Flimmern kleiner Lichter (2024).
Mesch, Stefan
*1983 in Sinsheim, schreibt derzeit an Zimmer voller Freunde, einem autofiktionalen Roman über seine Clique 1999 und 2000. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, ist freier Kritiker für u. a. Spiegel Online und Deutschlandfunk Kultur und lebt in Berlin sowie im leerstehenden Haus seiner toten Großeltern im Kraichgau (Nordbaden).
Michaelis, Tatjana
*1954 in Konstanz, studierte Germanistik und Romanistik in Konstanz und München und schloss ihr Studium mit der Promotion ab. Von 1984 bis 2020 arbeitete sie im Hanser Verlag zunächst als Leiterin der Presseabteilung, später als Lektorin. Zu den von ihr betreuten Autorinnen und Autoren gehören u. a. David Grossman, Patrick Modiano, Yasmina Reza und Rafik Schami.
Mishchenko, Kateryna
*1984 in Poltava, Ukraine geboren, ist Verlegerin, Autorin, Übersetzerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Sie studierte Deutsche Philologie, Englisch und Weltliteratur an der Nationalen Linguistischen Universität Kyjiw, wo sie auch als Dozentin tätig war. Danach arbeitete sie als Übersetzerin und war Mitbegründerin der Zeitschrift Prostory. Seit 2014 ist sie Herausgeberin im unabhängigen Verlag Medusa. Sie kuratiert Veranstaltungen an der Schnittstelle von Kunst und Politik. 2023 hat sie im Suhrkamp Verlag mit Katharina Raabe den Essayband »Aus dem Nebel des Krieges« herausgegeben, 2025 erscheint »Geteilter Horizont«. Sie war Fellow des Wissenschaftskollegs und arbeitet heute bei der Bundeszentrale für Politische Bildung.
Moradi, Bahram
*1960 in Broujerd, Iran, lebt in Berlin. Er ist Schriftsteller, Kritiker, Schauspieler, Dramatiker und Regisseur. Seine mehrfach ausgezeichneten Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte er bisher auf Persisch und Englisch: »Das Gewicht der Anderen« (Alqesseh Verlag, USA 2021); »Der Vigilant« (Mehri Verlag, London 2020); »Der Mann unter dem Baum auf der Straßenseite gegenüber« (Caravan Verlag, Teheran 2005/London 2019); »Gelächter im Haus der Einsamkeit« (Akhtaran Verlag, Teheran 2002/London 2019). 2025 erscheint sein erster Roman auf Deutsch im Wallstein Verlag.
Mueller, Rainer Rene
*1949, lebt in Heidelberg und Harbouey/Lothringen. Zuletzt sind von ihm erschienen: Gesammelte Gedichte (Wallstein, Göttingen 2021), »Kopfstein, opak. Proemes« in der Zeitschrift Paul Celan. Literaturbote 138 (Frankfurt am Main 2020) und geschriebes. selbst mit stein (Edition aouey, Heidelberg 2018).
Müller, Herta
*1953 in Nitzkydorf, Rumänien, lebt seit 1987 als Schriftstellerin in Berlin. Ihr Werk erscheint bei Hanser, zuletzt erschien 2019 der Collagenband Im Heimweh ist ein blauer Saal. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt 2009 den Literaturnobelpreis.
N’Barek, Yasnine
ist freie Autorin und lebt in Köln, wo sie Wirtschaftsjournalismus an der Kölner Journalistenschule studiert. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit deutscher Innen- und Wirtschaftspolitik sowie Gesellschaft und Rassismus.
Nabi, Widad
*1985 in Kobani, Syrien, lebt in Berlin. Die kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Aleppo. Sie hat für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen geschrieben, in Deutschland u.a. für die Berliner Zeitung, SPON, Kursbuch, ZON. 2013 erschien ihr Buch »Zeit für Liebe, Zeit für Krieg« in Aleppo, 2016 folgte »Syrien und die Sinnlosigkeit des Todes« in Beirut. In Deutschland wurden erste Texte in Anthologien veröffentlicht. Sie war Stipendiatin des Weiter Schreiben-Stipendiums in Wiesbaden und Stadtschreiberin von Rheinsberg. Ihr erstes Buch auf Deutsch »Kurz vor 30, … küss mich« erschien 2019 im Sujet Verlag, 2021 folgte dort der Lyrikband »Unsichtbare Brüche«.
Nagelschmidt, Thorsten
*1976 in Rheine, ist Autor, Musiker und Künstler. Er ist Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter und veröffentlichte die Bücher Wo die wilden Maden graben (2007), Was kostet die Welt (2010), Drive-By Shots (2015) und Der Abfall der Herzen (2018). Im April 2020 erscheint sein Roman Arbeit bei S. Fischer. Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin.
Nendza, Jürgen
ist Lyriker und Schriftsteller. Er erhielt u.a. ein Literaturstipendium der Kunststiftung NRW sowie das Amsterdamstipendium. Er wurde mit dem Lyrikpreis Meran sowie 2018 für sein »lyrisches Lebenswerk« mit dem Christian-Wagner-Preis geehrt. Mitte Oktober 2025 erschien beim Label JazzSick Records sein Hörwerk Sagen die Luftwurzeln – Poetische Klangskulpturen.
Nick, Dagmar
Jg. 1926, ist Lyrikerin, Hörspiel- sowie Prosaautorin und lebt heute in München. Sie debütierte 1945 mit ihrer Lyrik in der Münchener »Neuen Zeitung« und hat seitdem zahlreiche Einzelbände veröffentlicht, zuletzt den Gedichtband Getaktete Eile (2021). Für ihr Werk wurde sie mit etlichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Eichendorff-Literaturpreis, dem Andreas-Gryphius-Preis, dem Bayerischen Verdienstorden und dem Horst-Bienek-Preis für Lyrik. »Aussichten« ist erschienen in: DAS GEDICHT. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik 32 (2024).
