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Autor:innen

Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.

Autor:innen

Schnabel, Sigune

geb. 1981 in Filderstadt, Diplomstudium Literaturübersetzen in Düsseldorf. Sie erhielt verschiedene Preise, u. a. den Wiener Werkstattpreis 2022. Finalistin beim Lyrikpreis Meran 2022. 2023 erhielt sie Arbeitsstipendien der Kunststiftung NRW sowie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuletzt erschienen: Glas und andere Irrtümer (2025). 

Schreier, Helmut

ist  Hochschullehrer i.R. (Erziehungswissenschaft Universität Hamburg) und hatteLehraufträge in den USA, Kenia, Uganda, Jordanien und Turkmenistan inne. Neuere Schriften: John Deweys demokratischer Glaube (Freiburg 2016); Urstromtal. Zu Hause im Auenland der Mittelelbe (Hamburg 2018); Unter Bäumen (Hamburg 2023). Zudem betreibt er den Blog »Natur Lesen« (https://naturlesen.wordpress.com/).

Schröder, Suse

Suse Schröder hat Kulturwissenschaften, Gender Studies und Poesiepädagogik sowie Literarisches Schreiben studiert, veröffentlicht Gedichte und Prosa in Zeitschriften und Anthologien, vertont Hör- und Sprechstücke und ist als Herausgeberin, Literaturvermittlerin und Rezensentin tätig. 2025 erschien ihr Erzähldebüt: straucheln&toben bei Edition. Das Ausland. Derzeit schreibt sie an ihrem Roman: Die Gesonnenen. Sie lebt mit ihrer Familie in einer WG in Berlin und liebt Auberginen.

Schrott, Raoul

*1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel­ und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt Politiken & Ideen (Essays, 2018) und Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier, der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal (Roman, 2019). Die hier erstmals abgedruckte Rede hielt er anlässlich der UN-Dekade Auszeichnung Biologische Vielfalt des Projekts >Ballett und Wildnis< 2014.

Schubert, Volker

geb. 1952, war Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim. Zuvor lehrte er Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Kumamoto (Japan) und Pädagogik an den Universitäten Mainz und Marburg. Arbeitsgebiete: Theorie der Erziehung, Vergleichende Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Ostasien und Ozeanien) und Ästhetische Erziehung. Zuletzt erschienen: Die Schnulze. Warum wir sie trotzdem lieben. Erkundungen an den Grenzen des Geschmacks (2025, mit Michael Corsten).

Schulz, Tom

*1970 in der Oberlausitz, lebt als freier Autor, Herausgeber und Dozent für Kreatives Schreiben in Berlin. Für seine Gedichte erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur 2010, den Kunstpreis Literatur der Lotto-Stiftung Brandenburg 2013 und den Alfred-Gruber-Preis 2014. Zuletzt er­ schien bei Hanser Berlin sein Gedichtband Reisewarnung für Länder Meere Eisberge (2019).

Seemann, Michael

*1977, studierte Angewandte Kulturwissenschaft in Lüneburg und promovierte 2021 in Medienwissenschaften an der Universität Tübingen. Sein letztes Buch, DieMacht derPlattformen,erschien 2021. Im Auftrag von Organisationen wie AWO, Wikimedia e.V. oder Hans Böckler Stiftung schreibt er Studien zu Künstlicher Intelligenz und Plattformen in der Bildung, am Arbeitsplatz und im Personalwesen und unterrichtet an der Universität zu Köln, der Universität der Künste Berlin und der Leuphana Universität. 2016 war er als Sachverständiger zum Thema Plattformregulierung im Bundestag. 2018 gründete er mit Gleichgesinnten das Otherwise Network, in dessen Vorstand er tätig ist.

Segal, Ron

*1980 in Israel, lebt seit 2015 als freier Schriftsteller in Berlin. 2014 erschien sein Debütroman Jeder Tag wie heute (Wallstein), sein Roman Katzenmusik, für den er den Yosef Campus Award in Israel erhielt, erscheint 2021 in deutscher Übersetzung im Seeession Verlag. 2015 zeigte die Akademie der Künste Berlin seine Ausstellung Migrating Books, eine architektonisch-literarische Bücher-Installation in Zusammenarbeit mit KAWAHARA KRAUSE ARCHJTECTS. Die Wildgans erschien als Tondokument bei PARATAXE Berlin © stadtsprachen magazin 2020. 

Seidl, Leonhard F.

ist Autor von sechs Romanen. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, zuletzt den Kulturpreis der Stadt Fürth (2022), und war in vier Nationalparks in Deutschland, Österreich und Tschechien Nature Writer in Residence. Zuletzt erschienen: Beim Anschüren des Eisvogels (2025).

Seidner, Karin

geb. 1963, freie Schriftstellerin und Performance-Künstlerin, Psychotherapeutin, gehört zur literarischen Performance-Gruppe »grauenfruppe« (www.grauenfruppe.at) und leitet kreative Schreibworkshops (www.sprach-raum.at). Zahlreiche Veröffentlichungen im In- und Ausland. Zuletzt erhielt sie den Forum Land Literaturpreis Prosa 2016 und war Gewinnerin der #IGFem Herbstausschreibung 2021.

Seiler, Lutz

*1963 in Gera, lebt in Wilhelmshorst bei Berlin und Stockholm. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis, 2014 den Deutschen Buchpreis für den Roman Kruso (Suhrkamp) und den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 für den Roman Stern 111 (Suhrkamp).

Selg, Anette

studierte Anglistik und Romanistik in Lyon und Heidelberg. Sie arbeitete als Lektorin (u.a. für die »Andere Bibliothek« von Hans Magnus Enzensberger) und als Herausgeberin (z.B. von DiderotsEncyclopedie). Als freie Autorin und Journalistin schrieb sie für Deutschlandfunk Kultur, swr, NZZ und mare. Seit sieben Jahren unterrichtet sie Englisch und Französisch an einem Oberstufenzentrum für Sozialwesen. Anette Selg lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin und beendet derzeit ihren ersten Roman, für den sie Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens war.

Sharvit, Hagar

ist Mezzosopranistin, wurde 1986 in Tel-Aviv geboren und lebt in Berlin. Sie stu­dierte an der Buchmann-Mehta School of Music und singt regelmäßig auf internationalen Opern- und Konzertbühnen, insbesondere im Bereich Kunstlied. 2015 gewann sie den Ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Liedwettbewerb Das Lied. In ihren Liederabenden verschränkt sie u. a. traditionelles Liedrepertoire mit israelischen Liedern und jiddischem folk song und arbeitet regelmäßig mit zeitgenössischen Kompo­nistinnen und Lyriker:innen.

Sigurdardotter, Steinunn

*1950 in Reykjavik, ist eine der wichtigsten isländischen Autorinnen. Ihr Roman Herzort (Ammann 2001) wurde mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet, 2018 erschien bei Hanser Heidas Traum. Nach sieben Jahren in Berlin lebt sie inzwischen in Island und Frankreich. Der Gedichtband Dimmum6t, aus dem die beiden Gedichte stammen, erschien 2019 beim isländischen Verlag Forlagiil.

Şilen, Berfin

geb. 1999 in Aschaffenburg, studierte Germanistik und Geschichte auf Lehramt in Wien. Seit 2025 studiert sie am Literaturinstitut in Leipzig. Sie hat in diversen journalistischen Formaten veröffentlicht. 2024 erhielt sie den EXIL-Literaturpreis. 2025 gewann sie den Wortmeldungen Förderpreis. Sie ist derzeit Stipendiatin des Startstipendiums der Stadt Wien.

Sipos, Peter

*1998, studiert Literarisches Schreiben am DLL. Er schreibt an seinem ersten Roman und an seinem ersten Theaterstück und beschäftigt sich mit experimenteller Poesie. 

Soppa, Josefine

geb. 1988, ist Autorin und lebt in Berlin. Für ihr Schreiben wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis für Prosa beim open mike 2020, dem Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung 2021 und dem Förderpreis Literatur des Landes NRW 2023. Ihr Debütroman Mirmar, der sich mit den prekären Bedingungen unserer Arbeitswelt beschäftigt, erschien 2023 im Aufbau Verlag. 2025 erhielt sie für den Essay Klick Klack, der Bergfrau erwacht den Wortmeldungen Literaturpreis. Der Essay wurde im Verbrecher Verlag veröffentlicht und ist 2026 für den Clemens-Brentano-Preis nominiert.

Spyra, Michael

ist Grundschullehrer. Er erhielt das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds 2025/26. Zuletzt erschienen: In Auflösung begriffen (2023).

Stahlnann, Leona

*1988, lebt als freie Autorin und Journalistin in Hamburg und wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Stadt Hamburg und dem wortmeldungen-Förderpreis der Crespo Foundation ausgezeichnet. 2018 erhielt sie das Stipendium der Romanwerk­ statt im Brecht-Haus Berlin und 2019 die Artist Residency des Studiogarden Verrewinkel. Ihr Debütroman erscheint im Frühjahr 2020.

Steger, Ales

*1973 in Ptuj (damals Jugoslawien), ist Dichter, Schriftsteller, Lektor und Journalist. Für seine Gedichte erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt erschienen von ihm der Gedichtband über dem Himmel unter der Erde (Hanser 2019) und Logbuch de Gegenwart. Aufbrechen (Haymon 2019). 

Stein, Michael

geb. 1969 in Essen, lebt im Ruhrgebiet und ist selbstständiger Webdesigner, Texter und Fotograf. Er veröffentlicht Kurzprosa seit 1999 in Literatur- und Satirezeitschriften. Letzte Veröffentlichung: »Purpose« in: Wunderwerk Text / Anthologie zum Literaturwettbewerb der Gruppe 48 e.V. (2025; Gewinner des Jurypreises Prosa).

Stein, Sandra

Jg. 1984, ist Autorin und Architektin. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und schreibt Prosa, Essays und Kurzgeschichten. Für die Arbeit an ihrem Roman Lehrgerüste hat sie einen Werkbeitrag der Burgergemeinde Bern erhalten.

Stern, Adina

geboren in Berlin, war Lektorin am Minerva Institut für deutsche Geschichte der Tel Aviv University, leitete dort das Goldreich Institut für jiddische Sprache und Literatur und war Kuratorin der deutsch-israelischen Literaturtage in Israel. Heute lebt sie als Wissenschaftslektorin und Übersetzerin in Berlin. Aus dem Hebräischen übersetzt sie vor allem Theaterstücke,u. a. von Hanoch Levin, Ofira Henig und Gur Koren, sowie Filmdrehbücher.

Stock Hausen, Simon

wurde seit seinem 6. Lebensjahr an verschiedenen Instrumenten ausgebildet und konzertierte schon im Alter von 12 Jahren im Ensemble seines Vaters. Seit den frühen 1990er Jahren komponierte er zeitgenössische Musik und Theatermusiken für zahlreiche deutsche Bühnen und veröffentlichte CDs zusammen seinem Bruder Markus. Simon konzertierte weltweit mit namhaften Musikern und Orchestern, sowohl im Bereich des Jazz als auch der zeitgenössischen Musik, und komponierte Filmmusiken für Kino und TV. Als Sounddesigner kollaboriert er außerdem mit renommierten Firmen aus dem Bereich der Audio- und Musiksoftware.

Stokowski, Margarete

*1986 in Zabrze, Polen, ist Autorin und Journalistin. Seit 2009 schreibt sie u.a. für die taz, die Zeit und das Missy Magazine, ihre wöchentliche Kolumne Oben und unten erscheint bei Spiegel online. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Sachbuch, Untenrum frei, im Rowohlt Verlag, 2018 folgte Die letzten Tage des Patriarchats.

Stoll, Jona

ist geboren worden als Reisender, denn das Leben ist eine Reise. Er hat eine Sache studiert, bevor er eine andere Sache studierte. Heute lebt er zusammen mit einer Gruppe junger Bartfledermäuse in einer warmen kleinen Höhle in der Lüneburger Heide.

Stolz, Rainer

ist auf Lyrik spezialisierter Autor sowie Kursleiter in der Erwachsenenbildung. Ihm wurden diverse Stipendien zuteil. Zuletzt erschienen: flüchtige ankünfte. Gedichte (2024).

Stolz, Rolf

Jg. 1949, ist Schriftsteller, Fotograf und Diplom-Psychologe. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen, Lyrikbände, Essays. Er ist Herausgeber der ROTEN REIHE LYRIK und Mitherausgeber der Zeitschrift RHEIN! des KUNSTGEFLECHTs. Zuletzt erschienen: Köpfe und Herzen. Essays zu Dichtern und ihren Kollateralopfern und Lebenshaft. Essays zur Literatur und zu Bilderwelten (beide 2024).

Stürmer-Aulbach, Gabriele

schrieb bis 2020 nur für sich. Seit 2023 werden ihre Werke auch veröffentlicht, zuletzt: farben (2025), das für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis nominiert war.

Taha, Karosh

lebt und arbeitet in Essen, 2018 erschien ihr Debütroman Beschreibung einer Krabbenwanderung. Sie erhielt mehrere Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis des Landes NRW 2018 und das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds e. V.

Thill, Hans

geb. 1954 in Baden-Baden, ist Lyriker, Übersetzer und Herausgeber von Anthologien deutscher und internationaler Lyrik. Er ist Leiter der Übersetzerwerkstatt »Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter« im Künstlerhaus Edenkoben. Zahlreiche Übersetzungen, vorwiegend aus dem Französischen. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel-Preis (2004) und den Basler Lyrikpreis (2021). Zuletzt erschienen: Neue Dörfer (2023); Karaoke 2. Gedichte (2024). Setzt Stelen für verstorbene Dichter im poetenladen: https://www.poetenladen.de/

Thirlwell, Adam

*1978 in London, ist Autor und Essayist. Er war 2003 sowie 2013 auf der Granta’s List of Best young British Novelists und erhielt 2008 den Somerset Maugham Award. Sein Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien 2015 sein Roman Grel und Süß bei Fischer. 

Thomas, Ruth-Maria

ist in Cottbus aufgewachsen, war Gastschauspielerin am Staatstheater Cottbus und am Piccolo Theater, arbeitete als Sozialarbeiterin und studiert seit Oktober 2019 am DLL.

Thrastardottir, Sigurbjörg

*1973 in Island, schreibt Lyrik, Prosa und Dramatik. Ihr Gedichtzyklus Fackelzüge – Ein Liebeslied (auf Deutsch 2011 bei Blumenbar) war für den Literaturpreis des Nordischen Rats nominiert. 2011/12 war sie Stipendiatin der Villa Concordia. Die hier erstmals ins Deutsche übersetzten Prosaminiaturen stammen aus dem Band Öttas legni trompetleikarinnog ac’Jrar sögur (Der ängstliche Trompeter und andere Geschichten, jpv 2016).

Tietze, Rosemarie

*1944, studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik und arbeitet als Übersetzerin, Dolmetscherin und Dozentin. Sie übersetzt aus dem Russischen u. a. die Werke von Andrej Bitow, Gaito Gasdanow und Lew Tolstoi. 2009 erschien bei Hanser ihre vielgelobte Übersetzung von Lew Tolstois »Anna Karenina«. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und dem Paul-Celan-Preis. 2013 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Sie war Initiatorin und von 1997 bis 2009 Vorsitzende des Deutschen Übersetzer­fonds. Rosemarie Tietze lebt in München und Oberkirch.

Töwe, Stephanie

*1972, hat Kulturwissenschaften und Geschichte studiert und lebt heute in Hamburg. Seit 1999 arbeitet sie als Campaignerin bei Greenpeace Deutschland zum Thema Landwirtschaft, Klima- und Artenschutz. Seit 2006 ist sie zudem als freiberufliche Drehbuchautorin und Autorin tätig. Ihr Debütdrehbuch wurde für die SWR-Reihe »Debüt im Dritten« verfilmt. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien, u.a. im Hamburger Ziegel, erschienen.

Uetz, Christian

geboren in der Schweiz, veröffentlicht seit 1993 Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien bei Seeession der Gedichtband EngelderIllusion(2018) und der Roman Dasnackte Wort(2021). Das Schreiben von Christian Uetz »besinnt sich akut und immer neu darauf, was es heißt, überhaupt miteinander und zueinander sprechen zu können«. Seine Texte sind eine »sie wesentlicher und allgegenwärtiger als alles behauptende Betonung der Worte als Worte, eine Engführung der Sprache auf Leben und Tod, auf Göttlichkeit und (Selbst)Vernichtung«.

Ulitzkaja, Ljudmila

Jg. 1943, ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellerinnen Russlands. Sie schreibt Drehbücher, Hörspiele, Theaterstücke und erzählende Prosa. 2008 erhielt sie den Alexandr-Men-Preis für die interkulturelle Vermittlung zwischen Russland und Deutschland, 2014 den österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, 2020 den Siegfried Lenz Preis sowie 2023 den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis und den Günter-Grass-Preis. Zuletzt erschienen: Die Erinnerung nicht vergessen (2023).

Van Gemmern, Pauline

*1998 in Langenfeld, studiert seit 2017 Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie war Preisträgerin beim Treffen Junger Autor*innen, ist Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft 2020 und arbeitet als Nachtwächterin im Literaturhaus. 

Van Hall, Jörn

ist freischaffender Autor. 2023 wurde er für seine Erzählung Du stirbst im Fliegen mit dem Annalise-Wagner-Preis geehrt. Zuletzt erschienen: Was am Ende blüht (2024).

Verse, Marie Lucienne

wurde 1994 geboren und wuchs in Berlin auf. Sie studierte Psychologie in Leipzig und seit 2019 am DLL. Sie war Preisträgerin beim Retzhof-Preis für junge Literatur 2018 sowie beim Literaturpreis Prenzlauer Berg 2019.

Volkert, Paul

geb. 1999 in Hersbruck, lebt in Hartmannshof. Studium der Soziologie. Bisher keine Veröffentlichungen.

Von Goethe, Johann Wolfgang

(1749–1832) war einer der produktivsten und einflussreichsten Schriftsteller deutscher Sprache aller Zeiten sowie Naturforscher, Theaterdirektor und Politiker.

Von Hausswolff, Annika Elisabeth

ist Künstlerin und Dozentin für Fotografie an der Universität Göteborg. Im Oktober 2021 werden ihre Werke in der Retrospektive Alternative Secrecy im Moderna Museet in Stockholm zu sehen sein.

von Schirnding, Albert

Jg. 1935, ist Lyriker, Erzähler, Essayist, Übersetzer und Literaturkritiker und lebt in Harmating (Obb.). Er studierte Altphilologie und Germanistik und debütierte als Lyriker 1956 mit dem Band Falterzug. Seitdem erschienen zahlreiche Einzeltitel, zuletzt u.a. der Gedichtband Dein Ich ein in die Luft geworfener Stein (2025). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis, dem Schwabinger Kunstpreis und dem Kulturpreis der Stadt Regensburg.

Von Suffrin, Dana

geboren in München, lebt und arbeitet als Historikerin und freie Autorin ebenda. 2019 erschien ihr Debütroman Otto bei Kiepenheuer & Witsch, für den sie mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis, dem Debütpreis des Buddenbrookhauses und dem Ernst-Hoferichter-Preis ausgezeichnet wurde.

Vonbeppo

Jahrgang 1992, Schriftsteller auf dem Arbeitsmarkt.

Wagner, Jan

ist Lyriker, Übersetzer englischer Lyrik und Essayist. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Essaysammlungen, für die er unter anderem den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 und den Georg-Büchner-Preis 2017 erhielt. Zuletzt erschienen: Steine & Erden (2023).

Wajsbrot, Cecile

geboren in Paris, lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Paris und Berlin. Veröffentlicht hat sie u. a. Die Köpfe der Hydra (Matthes & Seitz 2012), Eclipse (Matthes & Seitz 2016) und Zerstörung (Wallstein 2020). Zu ihren Auszeichnungen zähle der Eugen-Helmle-Übersetzerpreis 2014, der Prix de l’Academie de Berlin 2016 und der Prix Bernheim 2020.

Weber, Irena

stammt aus Novi Sad/Serbien, wuchs in Ungarn zweisprachig auf und lebt in Wien. Sie studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und ist Alumna der Lied Akademie des Internationalen Liedzentrums Heidelberg. Sie singt auf internationalen Konzert- und Opernbühnen und arbeitet als Erzieherin. 2021 kritisierte sie in ihrem Video Wo ist meine Zukunft? im Rahmen des digitalen Liedvermittlungsprojekts Lied Me! antifeministische und diskriminierende Zustände in der klassischen Musiksze­ne und improvisierte über ein serbisch-ungarisches Volkslied.

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