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Autor:innen
Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.
Autor:innen
Niemann, Norbert
wurde 1961 in Landau an der Isar geboren und lebt heute in München. Für einen Auszug aus seinem Debütroman Wie man’snimmt erhielt er 1997 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seither lebt er als freier Schriftsteller, daneben unterrichtet er Gitarre und arbeitet als Dozent für literarisches Schreiben, zuletzt als Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2014 erschien der Roman Die Einzigen,für den er 2015 mit dem Carl-Amery-Preis und 2017 mit dem New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde. 2017 erschien das Essaybuch Erschütterungen.LiteraturundGlobalisierungunterdemDiktatvonMarktundMacht. Sein Textbeitrag ist ein Auszug aus dem in Arbeit befindlichen Roman Dianoia.
Okinyi, Mophat
Gründer und CEO der Techworker Community Africa und Mitbegründer der Content Moderators Union of Kenya, war Content-Moderator für schädliche Inhalte von ChatGPT und kämpft für eine faire Behandlung, bessere Arbeitsbedingungen und die berufliche Entwicklung von Inhaltsmoderatoren und Tech-Arbeitern. Mophat Okinyi forderte das kenianische Parlament auf, die Arbeitsbedingungen der eigenen Bevölkerung zu verteidigen, und prägt durch seine Lobbyarbeit, Veröffentlichungen und Vorträge die Diskussion um verantwortungsvolle, ethische KI. Er wurde vom Responsible AI Institute als Gewinner des RAISE 2023 Outstanding Individual Award ausgezeichnet.
Othmann, Ronya
*1993 in München, studiert seit 2014 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin. Für die taz schreibt sie gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne OrientExpress.2017 gewann sie den Open Mike für Lyrik, 2019 wurde sie mit dem Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann Wettbewerb ausgezeichnet.
Peltzer, Ulrich
*1956 in Krefeld, lebt seit 1975 in Berlin, wo er Psychologie und Philosophie studierte. Zuletzt erschienen die Romane Das bessere Leben (Fischer 2015), der mit dem Peter-Weiss-Preis ausgezeichnet wurde, sowie 2021 Das bist du (Fischer).
Peveling, Barbara
Jg. 1974, ist Autorin und Ethnologin. Sie war Finalistin beim open mike 2006 und debütierte 2009 mit Wir Glückspilze, seitdem weitere Veröffentlichungen. Ihre Dissertation Zwischen Orient und Okzident wurde 2015 mit dem Manfred-Görg-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien Gewalt im Haus. Intime Formen der Dominanz (2024).
Pörksen, Bernhard
ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und bekannt u.a. durch seine internetorientierten Arbeiten zur Skandalforschung (u.a. Der entfesselte Skandal, mit H. Detel) sowie seine Bücher mit dem Kybernetiker Heinz von Foerster und dem Neurobiologen Humberto Maturana. Bei Hanser erschienen: Diegroße Gereiztheit(2018) und DieKunst desMiteinander-Redens.überden Dialog inGesellschaft und Politik (mit Friedemann Schulz von Thun, 2020). Pörksen gehörte 2016 zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union. Für das digitale Zeitalter erkennt er eine neue Dimension von Vertrauenskrisen, des angegriffenen Wahrheitsempfindens und der Demokratisierung von Manipulation.
Poschmann, Marion
ist Autorin für Lyrik und Prosa. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Preis für Nature Writing 2017, den Bremer Literaturpreis 2021 für ihren Gedichtband Nimbus und den Joseph-Breitbach-Preis 2023 zu Ehren ihres Gesamtwerks. Zuletzt erschienen: Die Winterschwimmerin (2025).
Radetzkaja, Olga
übersetzt Literatur überwiegend aus dem Russischen. Zu ihren Autor:innen gehören u. a. Viktor Schklowski, Boris Poplawski, Maria Stepanova und Polina Barskova. 2019 wurde sie mit dem Straelener Übersetzerpreis ausgezeichnet, 2020 mit dem Brücke Berlin Preis. Neben ihrer übersetzerischen Tätigkeit arbeitet sie als Redakteurin bei der Zeitschrift Osteuropa.
Rakusa, Ilma
studierte Slawistik und Romanistik. Sie lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin in Zürich. Zuletzt erschien der Gedichtband Impressum: Langsames Licht (Drosch! 2016) und Mein Alphabet (Drosch! 2019).Sie erhielt u. a. den Schweizer Buchpreis, den Berliner Literaturpreis und den Kleist-Preis und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Ravn, Lio
absolviert derzeit ein Masterstudium am Literaturinstitut Hildesheim. Ravn veröffentlichte bereits in mehreren Anthologien und Zeitschriften, wirkt bei Litradio mit und schreibt aktuell an einem Roman über Fürsorge, Identität und Natur-Kultur-Beziehungen.
Rinck, Monika
*1969, lebt als Autorin, Dozentin und Übersetzerin in Berlin. Seit 1998 erscheinen ihre Veröffentlichungen in diversen Verlagen, darunter 2019 der Gedichtband AlleTürenbei kookbooks und das Lesebuch ChampagerfürdiePferde im Fischer Verlag, 2024 folgt hoffentlich Begriffsstudio1-4999 bei Spector Books. 2020 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesungen, 2022 erhielt sie den Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Sie unterrichtet Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln und fragt sich, was für eine Art von Medium das sein mag, das die gesamte Semiosphäre in sich aufnimmt, um sie auf Befehl wieder auszuspucken.Sie veröffentlicht Essays, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien und wurde für ihre Werke vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen 2019 der Gedichtband Alle Türen (Kookbooks), Champagner für die Pferde. Ein Lesebuch (Fischer) und Wirksame Fiktionen (Lichtenberg-Poetikvorlesungen Wallstein).
Röhnert, Jan
lehrt in Braunschweig. Er erhielt unter anderem das Walter DexelStipendium Jena, das Harald Gerlach Stipendium Freistaat Thüringen, den Wolfgang Weyrauch Förderpreis Darmstadt sowie den Förderpreis Rai Südtirol. Ebenfalls wurde er mit dem Lyrikdebütpreis Literarisches Colloquium Berlin ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Wildnisarbeit. Schreiben, Tun und Nature Writing (2025), für das er den Johann Gottfried Seume Literaturpreis 2025 erhielt.
Rojina, Martine-Nicole
*1982 in Starnberg, ist Musikerin, Musikproduzentin, Medienkünstlerin und Klangregisseurin. Sie verbindet in ihren transdisziplinären Projekten Wissenschaft, Kunst und Technologie. 2019 präsentierte BBC World News ihr international erfolgreiches partizipatives Mond-Echo Projekt Sister Moon.
Röver, Arne
wurde 1989 in Bad Segeberg geboren. Nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik in Hamburg und Elmshorn studiert er seit Oktober 2019 Literarisches Schreiben in Leipzig.
Sabbagh, Tanasgol
*1993 in Amol, Iran geboren, aufgewachsen in Deutschland, lebt in Berlin. Sie ist Künstlerin, Dichterin, Spoken Word Performerin und unterrichtet außerdem Poesie und Kreatives Schreiben. Neben ihrer Arbeit an Performances, Audiostücken und Videoinstallationen gründete sie 2017 mit anderen Künstler*innen die Veranstaltungsreihe parallelgesellschaft, die das Spektrum des Kreativen und Politischen jenseits der Standards der deutschen Dominanzkultur auslotet. Mit Josefine Berkholz gründete und moderiert sie das auditive Literaturmagazin Stoff aus Luft, das die Poetik der gesprochenen und klangbasierten Literatur untersucht.
Salewski, Joachim
arbeitet am Wochenende in einem Asylheim. Unter der Woche schreibt er und geht wandern in den Bergen.
Sartorius, Joachim
ist Lyriker, Prosaautor, Übersetzer und Herausgeber. Für sein umfangreiches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Paul Scheerbart-Preis, dem August-von-Platen-Preis sowie durch die Ernennung zum »Chevalier dans l´Ordre des Arts et des Lettres«. Zuletzt erschienen: Die Versuchung von Syrakus (2024).
Schachtner, Johannes X.
ist Dirigent und Komponist. Nach seinem Studium in München und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris ist er – neben zahlreichen Gastdirigaten bei Orchestern wie der Kremerata Baltica – u. a. künstlerischer Leiter des Jugendensembles für Neue Musik Bayern. Derzeit entsteht ein Violinkonzert für die Solistin Julia Fischer und die Bamberger Symphoniker. Für sein Schaffen wurde Johannes X. Schachtner vielfach ausgezeichnet, u. a. 2014 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis. Daneben ist er regelmäßig publizistisch tätig, u. a. für Notenausgaben oder mit Aufsätzen zu musikwissenschaftlichen Themen. Im Sommersemester 2021 übernahm er eine Vertretungsprofessur im Hauptfach Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München.
Schami, Rafik
wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. 1979 promovierte er im Fach Chemie. Sein umfangreiches Werk wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u. a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis »Gegen Vergessen – Für Demokratie« und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis. Zuletzt erschienen bei Hanser die Romane »Sophia oder Der Anfang aller Geschichten« (2015) und »Die geheime Mission des Kardinals« (2019) sowie das Bilderbuch »Elisa oder Die Nacht der Wünsche« (illustriert von Gerda Raidt).
Schleheck, Regina
geb. 1959 in Wuppertal, ist Oberstudienrätin und lebt in Leverkusen. Sie publiziert Prosa und Lyrik und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis. Letzte Buchveröffentlichung: Vergiftete Zukunft (2024).
Schmid, Nathalie
Jg. 1974, ist Lyrikerin und Prosaautorin und lebt heute im schweizerischen Baden. Zuletzt erschien der Gedichtband Ein anderes Wort für einverstanden (2025). Für ihr Werk erhielt sie mehrere Stipendien und Preise, u.a. den Publikumspreis des MDR-Literaturwettbewerbs und den Werkbeitrag-Preis des Aargauer Kuratoriums.
Schreier, Helmut
ist Hochschullehrer i.R. (Erziehungswissenschaft Universität Hamburg) und hatteLehraufträge in den USA, Kenia, Uganda, Jordanien und Turkmenistan inne. Neuere Schriften: John Deweys demokratischer Glaube (Freiburg 2016); Urstromtal. Zu Hause im Auenland der Mittelelbe (Hamburg 2018); Unter Bäumen (Hamburg 2023). Zudem betreibt er den Blog »Natur Lesen« (https://naturlesen.wordpress.com/).
Schröder, Suse
Suse Schröder hat Kulturwissenschaften, Gender Studies und Poesiepädagogik sowie Literarisches Schreiben studiert, veröffentlicht Gedichte und Prosa in Zeitschriften und Anthologien, vertont Hör- und Sprechstücke und ist als Herausgeberin, Literaturvermittlerin und Rezensentin tätig. 2025 erschien ihr Erzähldebüt: straucheln&toben bei Edition. Das Ausland. Derzeit schreibt sie an ihrem Roman: Die Gesonnenen. Sie lebt mit ihrer Familie in einer WG in Berlin und liebt Auberginen.
Schrott, Raoul
*1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt Politiken & Ideen (Essays, 2018) und Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier, der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal (Roman, 2019). Die hier erstmals abgedruckte Rede hielt er anlässlich der UN-Dekade Auszeichnung Biologische Vielfalt des Projekts >Ballett und Wildnis< 2014.
Schulz, Tom
*1970 in der Oberlausitz, lebt als freier Autor, Herausgeber und Dozent für Kreatives Schreiben in Berlin. Für seine Gedichte erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur 2010, den Kunstpreis Literatur der Lotto-Stiftung Brandenburg 2013 und den Alfred-Gruber-Preis 2014. Zuletzt er schien bei Hanser Berlin sein Gedichtband Reisewarnung für Länder Meere Eisberge (2019).
Seemann, Michael
*1977, studierte Angewandte Kulturwissenschaft in Lüneburg und promovierte 2021 in Medienwissenschaften an der Universität Tübingen. Sein letztes Buch, DieMacht derPlattformen,erschien 2021. Im Auftrag von Organisationen wie AWO, Wikimedia e.V. oder Hans Böckler Stiftung schreibt er Studien zu Künstlicher Intelligenz und Plattformen in der Bildung, am Arbeitsplatz und im Personalwesen und unterrichtet an der Universität zu Köln, der Universität der Künste Berlin und der Leuphana Universität. 2016 war er als Sachverständiger zum Thema Plattformregulierung im Bundestag. 2018 gründete er mit Gleichgesinnten das Otherwise Network, in dessen Vorstand er tätig ist.
Segal, Ron
*1980 in Israel, lebt seit 2015 als freier Schriftsteller in Berlin. 2014 erschien sein Debütroman Jeder Tag wie heute (Wallstein), sein Roman Katzenmusik, für den er den Yosef Campus Award in Israel erhielt, erscheint 2021 in deutscher Übersetzung im Seeession Verlag. 2015 zeigte die Akademie der Künste Berlin seine Ausstellung Migrating Books, eine architektonisch-literarische Bücher-Installation in Zusammenarbeit mit KAWAHARA KRAUSE ARCHJTECTS. Die Wildgans erschien als Tondokument bei PARATAXE Berlin © stadtsprachen magazin 2020.
Seidl, Leonhard F.
ist Autor von sechs Romanen. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, zuletzt den Kulturpreis der Stadt Fürth (2022), und war in vier Nationalparks in Deutschland, Österreich und Tschechien Nature Writer in Residence. Zuletzt erschienen: Beim Anschüren des Eisvogels (2025).
Seiler, Lutz
*1963 in Gera, lebt in Wilhelmshorst bei Berlin und Stockholm. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis, 2014 den Deutschen Buchpreis für den Roman Kruso (Suhrkamp) und den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 für den Roman Stern 111 (Suhrkamp).
Selg, Anette
studierte Anglistik und Romanistik in Lyon und Heidelberg. Sie arbeitete als Lektorin (u.a. für die »Andere Bibliothek« von Hans Magnus Enzensberger) und als Herausgeberin (z.B. von DiderotsEncyclopedie). Als freie Autorin und Journalistin schrieb sie für Deutschlandfunk Kultur, swr, NZZ und mare. Seit sieben Jahren unterrichtet sie Englisch und Französisch an einem Oberstufenzentrum für Sozialwesen. Anette Selg lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin und beendet derzeit ihren ersten Roman, für den sie Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens war.
Sharvit, Hagar
ist Mezzosopranistin, wurde 1986 in Tel-Aviv geboren und lebt in Berlin. Sie studierte an der Buchmann-Mehta School of Music und singt regelmäßig auf internationalen Opern- und Konzertbühnen, insbesondere im Bereich Kunstlied. 2015 gewann sie den Ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Liedwettbewerb Das Lied. In ihren Liederabenden verschränkt sie u. a. traditionelles Liedrepertoire mit israelischen Liedern und jiddischem folk song und arbeitet regelmäßig mit zeitgenössischen Komponistinnen und Lyriker:innen.
Sigurdardotter, Steinunn
*1950 in Reykjavik, ist eine der wichtigsten isländischen Autorinnen. Ihr Roman Herzort (Ammann 2001) wurde mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet, 2018 erschien bei Hanser Heidas Traum. Nach sieben Jahren in Berlin lebt sie inzwischen in Island und Frankreich. Der Gedichtband Dimmum6t, aus dem die beiden Gedichte stammen, erschien 2019 beim isländischen Verlag Forlagiil.
Sipos, Peter
*1998, studiert Literarisches Schreiben am DLL. Er schreibt an seinem ersten Roman und an seinem ersten Theaterstück und beschäftigt sich mit experimenteller Poesie.
Spyra, Michael
ist Grundschullehrer. Er erhielt das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds 2025/26. Zuletzt erschienen: In Auflösung begriffen (2023).
Stahlnann, Leona
*1988, lebt als freie Autorin und Journalistin in Hamburg und wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Stadt Hamburg und dem wortmeldungen-Förderpreis der Crespo Foundation ausgezeichnet. 2018 erhielt sie das Stipendium der Romanwerk statt im Brecht-Haus Berlin und 2019 die Artist Residency des Studiogarden Verrewinkel. Ihr Debütroman erscheint im Frühjahr 2020.
Steger, Ales
*1973 in Ptuj (damals Jugoslawien), ist Dichter, Schriftsteller, Lektor und Journalist. Für seine Gedichte erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt erschienen von ihm der Gedichtband über dem Himmel unter der Erde (Hanser 2019) und Logbuch de Gegenwart. Aufbrechen (Haymon 2019).
Stein, Sandra
Jg. 1984, ist Autorin und Architektin. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und schreibt Prosa, Essays und Kurzgeschichten. Für die Arbeit an ihrem Roman Lehrgerüste hat sie einen Werkbeitrag der Burgergemeinde Bern erhalten.
Stern, Adina
geboren in Berlin, war Lektorin am Minerva Institut für deutsche Geschichte der Tel Aviv University, leitete dort das Goldreich Institut für jiddische Sprache und Literatur und war Kuratorin der deutsch-israelischen Literaturtage in Israel. Heute lebt sie als Wissenschaftslektorin und Übersetzerin in Berlin. Aus dem Hebräischen übersetzt sie vor allem Theaterstücke,u. a. von Hanoch Levin, Ofira Henig und Gur Koren, sowie Filmdrehbücher.
Stock Hausen, Simon
wurde seit seinem 6. Lebensjahr an verschiedenen Instrumenten ausgebildet und konzertierte schon im Alter von 12 Jahren im Ensemble seines Vaters. Seit den frühen 1990er Jahren komponierte er zeitgenössische Musik und Theatermusiken für zahlreiche deutsche Bühnen und veröffentlichte CDs zusammen seinem Bruder Markus. Simon konzertierte weltweit mit namhaften Musikern und Orchestern, sowohl im Bereich des Jazz als auch der zeitgenössischen Musik, und komponierte Filmmusiken für Kino und TV. Als Sounddesigner kollaboriert er außerdem mit renommierten Firmen aus dem Bereich der Audio- und Musiksoftware.
Stokowski, Margarete
*1986 in Zabrze, Polen, ist Autorin und Journalistin. Seit 2009 schreibt sie u.a. für die taz, die Zeit und das Missy Magazine, ihre wöchentliche Kolumne Oben und unten erscheint bei Spiegel online. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Sachbuch, Untenrum frei, im Rowohlt Verlag, 2018 folgte Die letzten Tage des Patriarchats.
Stoll, Jona
ist geboren worden als Reisender, denn das Leben ist eine Reise. Er hat eine Sache studiert, bevor er eine andere Sache studierte. Heute lebt er zusammen mit einer Gruppe junger Bartfledermäuse in einer warmen kleinen Höhle in der Lüneburger Heide.
Stolz, Rainer
ist auf Lyrik spezialisierter Autor sowie Kursleiter in der Erwachsenenbildung. Ihm wurden diverse Stipendien zuteil. Zuletzt erschienen: flüchtige ankünfte. Gedichte (2024).
Stolz, Rolf
Jg. 1949, ist Schriftsteller, Fotograf und Diplom-Psychologe. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen, Lyrikbände, Essays. Er ist Herausgeber der ROTEN REIHE LYRIK und Mitherausgeber der Zeitschrift RHEIN! des KUNSTGEFLECHTs. Zuletzt erschienen: Köpfe und Herzen. Essays zu Dichtern und ihren Kollateralopfern und Lebenshaft. Essays zur Literatur und zu Bilderwelten (beide 2024).
Stürmer-Aulbach, Gabriele
schrieb bis 2020 nur für sich. Seit 2023 werden ihre Werke auch veröffentlicht, zuletzt: farben (2025), das für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis nominiert war.
Taha, Karosh
lebt und arbeitet in Essen, 2018 erschien ihr Debütroman Beschreibung einer Krabbenwanderung. Sie erhielt mehrere Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis des Landes NRW 2018 und das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds e. V.
Thirlwell, Adam
*1978 in London, ist Autor und Essayist. Er war 2003 sowie 2013 auf der Granta’s List of Best young British Novelists und erhielt 2008 den Somerset Maugham Award. Sein Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien 2015 sein Roman Grel und Süß bei Fischer.
Thomas, Ruth-Maria
ist in Cottbus aufgewachsen, war Gastschauspielerin am Staatstheater Cottbus und am Piccolo Theater, arbeitete als Sozialarbeiterin und studiert seit Oktober 2019 am DLL.
Thrastardottir, Sigurbjörg
*1973 in Island, schreibt Lyrik, Prosa und Dramatik. Ihr Gedichtzyklus Fackelzüge – Ein Liebeslied (auf Deutsch 2011 bei Blumenbar) war für den Literaturpreis des Nordischen Rats nominiert. 2011/12 war sie Stipendiatin der Villa Concordia. Die hier erstmals ins Deutsche übersetzten Prosaminiaturen stammen aus dem Band Öttas legni trompetleikarinnog ac’Jrar sögur (Der ängstliche Trompeter und andere Geschichten, jpv 2016).
Tietze, Rosemarie
*1944, studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik und arbeitet als Übersetzerin, Dolmetscherin und Dozentin. Sie übersetzt aus dem Russischen u. a. die Werke von Andrej Bitow, Gaito Gasdanow und Lew Tolstoi. 2009 erschien bei Hanser ihre vielgelobte Übersetzung von Lew Tolstois »Anna Karenina«. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und dem Paul-Celan-Preis. 2013 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Sie war Initiatorin und von 1997 bis 2009 Vorsitzende des Deutschen Übersetzerfonds. Rosemarie Tietze lebt in München und Oberkirch.
Töwe, Stephanie
*1972, hat Kulturwissenschaften und Geschichte studiert und lebt heute in Hamburg. Seit 1999 arbeitet sie als Campaignerin bei Greenpeace Deutschland zum Thema Landwirtschaft, Klima- und Artenschutz. Seit 2006 ist sie zudem als freiberufliche Drehbuchautorin und Autorin tätig. Ihr Debütdrehbuch wurde für die SWR-Reihe »Debüt im Dritten« verfilmt. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien, u.a. im Hamburger Ziegel, erschienen.
