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Autor:innen
Entdecken Sie herausragende Autor:innen und ihre einzigartigen Werke.
Ob preisgekrönte Literat:innen oder aufstrebende Talente – hier finden Sie inspirierende Stimmen, die mit ihren Geschichten bewegen. Tauchen Sie ein in faszinierende Erzählwelten und lernen Sie die Menschen hinter den Worten kennen.
Autor:innen
Stokowski, Margarete
*1986 in Zabrze, Polen, ist Autorin und Journalistin. Seit 2009 schreibt sie u.a. für die taz, die Zeit und das Missy Magazine, ihre wöchentliche Kolumne Oben und unten erscheint bei Spiegel online. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Sachbuch, Untenrum frei, im Rowohlt Verlag, 2018 folgte Die letzten Tage des Patriarchats.
Stoll, Jona
ist geboren worden als Reisender, denn das Leben ist eine Reise. Er hat eine Sache studiert, bevor er eine andere Sache studierte. Heute lebt er zusammen mit einer Gruppe junger Bartfledermäuse in einer warmen kleinen Höhle in der Lüneburger Heide.
Stolz, Rainer
ist auf Lyrik spezialisierter Autor sowie Kursleiter in der Erwachsenenbildung. Ihm wurden diverse Stipendien zuteil. Zuletzt erschienen: flüchtige ankünfte. Gedichte (2024).
Stolz, Rolf
Jg. 1949, ist Schriftsteller, Fotograf und Diplom-Psychologe. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen, Lyrikbände, Essays. Er ist Herausgeber der ROTEN REIHE LYRIK und Mitherausgeber der Zeitschrift RHEIN! des KUNSTGEFLECHTs. Zuletzt erschienen: Köpfe und Herzen. Essays zu Dichtern und ihren Kollateralopfern und Lebenshaft. Essays zur Literatur und zu Bilderwelten (beide 2024).
Stürmer-Aulbach, Gabriele
schrieb bis 2020 nur für sich. Seit 2023 werden ihre Werke auch veröffentlicht, zuletzt: farben (2025), das für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis nominiert war.
Taha, Karosh
lebt und arbeitet in Essen, 2018 erschien ihr Debütroman Beschreibung einer Krabbenwanderung. Sie erhielt mehrere Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis des Landes NRW 2018 und das Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds e. V.
Thill, Hans
geb. 1954 in Baden-Baden, ist Lyriker, Übersetzer und Herausgeber von Anthologien deutscher und internationaler Lyrik. Er ist Leiter der Übersetzerwerkstatt »Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter« im Künstlerhaus Edenkoben. Zahlreiche Übersetzungen, vorwiegend aus dem Französischen. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel-Preis (2004) und den Basler Lyrikpreis (2021). Zuletzt erschienen: Neue Dörfer (2023); Karaoke 2. Gedichte (2024). Setzt Stelen für verstorbene Dichter im poetenladen: https://www.poetenladen.de/
Thirlwell, Adam
*1978 in London, ist Autor und Essayist. Er war 2003 sowie 2013 auf der Granta’s List of Best young British Novelists und erhielt 2008 den Somerset Maugham Award. Sein Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien 2015 sein Roman Grel und Süß bei Fischer.
Thomas, Ruth-Maria
ist in Cottbus aufgewachsen, war Gastschauspielerin am Staatstheater Cottbus und am Piccolo Theater, arbeitete als Sozialarbeiterin und studiert seit Oktober 2019 am DLL.
Thrastardottir, Sigurbjörg
*1973 in Island, schreibt Lyrik, Prosa und Dramatik. Ihr Gedichtzyklus Fackelzüge – Ein Liebeslied (auf Deutsch 2011 bei Blumenbar) war für den Literaturpreis des Nordischen Rats nominiert. 2011/12 war sie Stipendiatin der Villa Concordia. Die hier erstmals ins Deutsche übersetzten Prosaminiaturen stammen aus dem Band Öttas legni trompetleikarinnog ac’Jrar sögur (Der ängstliche Trompeter und andere Geschichten, jpv 2016).
Tietze, Rosemarie
*1944, studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik und arbeitet als Übersetzerin, Dolmetscherin und Dozentin. Sie übersetzt aus dem Russischen u. a. die Werke von Andrej Bitow, Gaito Gasdanow und Lew Tolstoi. 2009 erschien bei Hanser ihre vielgelobte Übersetzung von Lew Tolstois »Anna Karenina«. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und dem Paul-Celan-Preis. 2013 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Sie war Initiatorin und von 1997 bis 2009 Vorsitzende des Deutschen Übersetzerfonds. Rosemarie Tietze lebt in München und Oberkirch.
Töwe, Stephanie
*1972, hat Kulturwissenschaften und Geschichte studiert und lebt heute in Hamburg. Seit 1999 arbeitet sie als Campaignerin bei Greenpeace Deutschland zum Thema Landwirtschaft, Klima- und Artenschutz. Seit 2006 ist sie zudem als freiberufliche Drehbuchautorin und Autorin tätig. Ihr Debütdrehbuch wurde für die SWR-Reihe »Debüt im Dritten« verfilmt. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien, u.a. im Hamburger Ziegel, erschienen.
Uetz, Christian
geboren in der Schweiz, veröffentlicht seit 1993 Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien bei Seeession der Gedichtband EngelderIllusion(2018) und der Roman Dasnackte Wort(2021). Das Schreiben von Christian Uetz »besinnt sich akut und immer neu darauf, was es heißt, überhaupt miteinander und zueinander sprechen zu können«. Seine Texte sind eine »sie wesentlicher und allgegenwärtiger als alles behauptende Betonung der Worte als Worte, eine Engführung der Sprache auf Leben und Tod, auf Göttlichkeit und (Selbst)Vernichtung«.
Ulitzkaja, Ljudmila
Jg. 1943, ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellerinnen Russlands. Sie schreibt Drehbücher, Hörspiele, Theaterstücke und erzählende Prosa. 2008 erhielt sie den Alexandr-Men-Preis für die interkulturelle Vermittlung zwischen Russland und Deutschland, 2014 den österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, 2020 den Siegfried Lenz Preis sowie 2023 den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis und den Günter-Grass-Preis. Zuletzt erschienen: Die Erinnerung nicht vergessen (2023).
Van Gemmern, Pauline
*1998 in Langenfeld, studiert seit 2017 Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie war Preisträgerin beim Treffen Junger Autor*innen, ist Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft 2020 und arbeitet als Nachtwächterin im Literaturhaus.
Van Hall, Jörn
ist freischaffender Autor. 2023 wurde er für seine Erzählung Du stirbst im Fliegen mit dem Annalise-Wagner-Preis geehrt. Zuletzt erschienen: Was am Ende blüht (2024).
Verse, Marie Lucienne
wurde 1994 geboren und wuchs in Berlin auf. Sie studierte Psychologie in Leipzig und seit 2019 am DLL. Sie war Preisträgerin beim Retzhof-Preis für junge Literatur 2018 sowie beim Literaturpreis Prenzlauer Berg 2019.
Volkert, Paul
geb. 1999 in Hersbruck, lebt in Hartmannshof. Studium der Soziologie. Bisher keine Veröffentlichungen.
Von Goethe, Johann Wolfgang
(1749–1832) war einer der produktivsten und einflussreichsten Schriftsteller deutscher Sprache aller Zeiten sowie Naturforscher, Theaterdirektor und Politiker.
Von Hausswolff, Annika Elisabeth
ist Künstlerin und Dozentin für Fotografie an der Universität Göteborg. Im Oktober 2021 werden ihre Werke in der Retrospektive Alternative Secrecy im Moderna Museet in Stockholm zu sehen sein.
von Schirnding, Albert
Jg. 1935, ist Lyriker, Erzähler, Essayist, Übersetzer und Literaturkritiker und lebt in Harmating (Obb.). Er studierte Altphilologie und Germanistik und debütierte als Lyriker 1956 mit dem Band Falterzug. Seitdem erschienen zahlreiche Einzeltitel, zuletzt u.a. der Gedichtband Dein Ich ein in die Luft geworfener Stein (2025). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis, dem Schwabinger Kunstpreis und dem Kulturpreis der Stadt Regensburg.
Von Suffrin, Dana
geboren in München, lebt und arbeitet als Historikerin und freie Autorin ebenda. 2019 erschien ihr Debütroman Otto bei Kiepenheuer & Witsch, für den sie mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis, dem Debütpreis des Buddenbrookhauses und dem Ernst-Hoferichter-Preis ausgezeichnet wurde.
Vonbeppo
Jahrgang 1992, Schriftsteller auf dem Arbeitsmarkt.
Wagner, Jan
ist Lyriker, Übersetzer englischer Lyrik und Essayist. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Essaysammlungen, für die er unter anderem den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 und den Georg-Büchner-Preis 2017 erhielt. Zuletzt erschienen: Steine & Erden (2023).
Wajsbrot, Cecile
geboren in Paris, lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Paris und Berlin. Veröffentlicht hat sie u. a. Die Köpfe der Hydra (Matthes & Seitz 2012), Eclipse (Matthes & Seitz 2016) und Zerstörung (Wallstein 2020). Zu ihren Auszeichnungen zähle der Eugen-Helmle-Übersetzerpreis 2014, der Prix de l’Academie de Berlin 2016 und der Prix Bernheim 2020.
Walger, Henry
geb. 2004, kommt aus Bebra und studiert am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er veröffentlichte Lyrik und Prosa in Anthologien und Magazinen, zuletzt etwa dem Jahrbuch der Lyrik 2024/25. Er war u.a. Preisträger des Treffens junger Autor*innen, des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen und des Bundeswettbewerbs lyrix. Er ist Gründungsmitglied des Lyrikkollektivs stieglitz.
Weber, Irena
stammt aus Novi Sad/Serbien, wuchs in Ungarn zweisprachig auf und lebt in Wien. Sie studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und ist Alumna der Lied Akademie des Internationalen Liedzentrums Heidelberg. Sie singt auf internationalen Konzert- und Opernbühnen und arbeitet als Erzieherin. 2021 kritisierte sie in ihrem Video Wo ist meine Zukunft? im Rahmen des digitalen Liedvermittlungsprojekts Lied Me! antifeministische und diskriminierende Zustände in der klassischen Musikszene und improvisierte über ein serbisch-ungarisches Volkslied.
Weil, Elizabeth
ist Autorin und Journalistin, sie lebt in San Francisco. Nachdem sie fast20 Jahre lang für die New York Times und dann für ProPublica arbeitete, schreibt sie jetzt Features für das New York Magazine, darunter über die Klimakrise und OpenAI-Chef Sam Altman. Sie ist Buchautorin u.a. von TheyAll Laughed atChristopherColumbus und No Cheating,NoDyingund Co-Autorin des Bestsellers TheGirlWhoSmiledBeads.Sie unterrichtet an der UC Berkeley School of)ournalism und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2023 einem Emmy.
Weinzierl, Matthias
in Regensburg geboren, studiert in Leipzig Philosophie und Literarisches Schreiben. Bis jetzt noch keine Veröffentlichungen oder Preise abseits von Schülerzeitungen, aber kann ja noch werden.
Weis, Nicole
geb. 1970, studierte Medizin und ist seit über drei Jahrzehnten als Ärztin tätig. Zum Schreiben fand sie früh: zunächst in Gedichten, später auch in Prosatexten. 2026 wurde sie beim Kurzgeschichtenwettbewerb »Heidelberg schreibt« ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Elbe 511 (2022).
Weizenbaum, Joseph
war ein deutsch-US-amerikanischer Informatiker sowie Wissenschafts und Gesellschaftskritiker, der 1936 mit seiner Familie aus Berlin in die USA floh. Von 1963 bis zu seiner Emeritierung lehrte er als Professor am Massachusetts Institute of Technology. In den 1960er Jahren arbeitete er am Aufbau des Arpanet, einem Vorläufer des Internets. Nachdem er 1966 das beliebte Computerprogramm ELIZA entworfen hatte und beobachtete, dass Nutzer den Computer wie einen Menschen behandelten und ihm die intimsten Details preisgaben, wurde er zum scharfen Kritiker gedankenloser Computergläubigkeit.1996 kehrte Weizenbaum nach Berlin zurück, wo er 2008 starb.
Wenzel, Christoph
arbeitet als Autor, Herausgeber und Redakteur und schreibt Lyrik und Essays. Er wurde unter anderem mit dem Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran, dem Literaturpreis der GWK und dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet. Außerdem erhielt er das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und den Förderpreis des Landes NRW. Zuletzt erschienen: landläufiges lexikon (2022).
Werle, Simon
ist Übersetzer und Schriftsteller. Für seine Theaterübersetzungen erhielt er den Paul-Celan-Preis und den Johann-Heinrich-Voss-Preis. Der Eugen-HelmléÜbersetzerpreis und der Paul-Scherbart-Preis wurden ihm für die Neuübersetzung von Baudelaires Fleurs du Mal verliehen, der Tukan-Preis der Stadt München für seinen Roman Der Schnee der Jahre.
Wichner, Ernest
*1952 in Zabrani (deutsch Guttenbrunn) in der damaligen Volksrepublik Rumänien, war bereits früh im Schriftsteilerkreis ›Aktionsgruppe Banat‹ aktiv, siedelte 1975 nach Deutschland über und leitete von 2003 bis 2017 das Berliner Literaturhaus. Für seine Übersetzungen aus dem Rumänischen wurde er zweimal, 2014 mit Varujan Vosganians »Buch des Flüsterns« und 2018 mit Cätälin Mihuleacs »Oxenberg & Bernstein«, für den Leipziger Buchpreis nominiert. 2020 wurde er für seine Übersetzungen aus dem Rumänischen mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung ausgezeichnet. Zuletzt übersetzte er Mircea Cärtärescus Roman »Solenoid« (Zsolnay 2019).
Wieczorek, Rainer
Jg. 1956, ist Schriftsteller und war langjähriger Programmgestalter eines Literaturhauses. Für sein Werk erhielt er mehrere Literaturpreise: den Lichtenberg-Preis, den Gerhard-Beier-Preis, zuletzt den Martha-von-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Sein bevorzugtes Genre ist die Künstlernovelle. Zuletzt erschienen: Ringo-Variationen (2025).
Williams, Joy
Jahrgang 1944, schreibt Romane, Erzählungen und Essays. Für ihren Debütroman State of Grace (1973) erhielt sie den National Book Award, The Quick and the Dead stand 2001 auf der Shortlist für den Pulitzer Preis. Museum stammt aus dem Erzählungsband Ninety-Nine Stories of God (Tin House Books 2016, © Joy Williams).
Wolf, Julia
lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Leipzig. Sie hat für Theater und Film geschrieben und ihre eigenen Hörspiele fürs Radio inszeniert. Zuletzt erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt die Romane Alles ist jetzt (2015) und Walter Nowak bleibt liegen (2017), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Für das Romanmanuskript Alte Mädchen, an dem sie derzeit arbeitet, erhielt sie 2018 den Robert-Gernhardt-Preis.
Wolfradt, Jörg
Jg. 1960, ist gelernter Industriekaufmann, promovierter Literaturwissenschaftler und zertifizierter Literaturpädagoge. Er schreibt Bücher, Hörspiele und Theaterstücke. Unter anderem erhielt er 2020 das Arbeitsstipendium Kinder- und Jugendliteratur vom Literaturhaus Köln. Er ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller. Zuletzt erschienen: Die Goldfisch-Detektive (2024).
Xilonen, Aura
wurde 1995 in Mexiko-Stadt geboren. 2019 erschien ihr Debütroman Gringo Champ, für den sie mit dem Premio Mauricio Achar ausgezeichnet wurde, auf Deutsch bei Hanser. 1.9.8-9-1.9.9.0. war Teil der Reihe Fragen an die Welt nach 1989, die der Autor Ingo Schulze im Rahmen des forum:autoren auf dem Literaturfest München 2019 initiierte.
Yaghdobifarah, Henganeh
*1991, studierte Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik in Freiburg. Heute lebt Hengameh in Berlin und arbeitet als Redakteur_in bei Missy Magazine, freie_r Autor_in und DJ. Der gemeinsam mit Fatma Aydemir herausgegebene Essayband Eure Heimat ist unser Albtraum erschien 2019 bei Ullstein fünf.
Yanson, Kristina
fühlt sich jetzt schon zu alt für diese Welt (Tierkreiszeichen: Hund). Neben dem DLL beendet sie gerade ihr Studium der Politikwissenschaft und Japanologie in Halle und ist Teil der Leipziger Lesebühne Apropos.
Yildrim, Derya
Die Hamburgerin steht seit mehreren Jahren an der Spitze des türkisch-europäischen Crossovers. Die Sängerin und Multi-Instrumentalistin studierte von 2013 bis 2016 an der Hamburger Musikhochschule und setzte ihr Studium im Fach Bağlama bei Taner Akyol an der Universität der Künste in Berlin fort. Yıldırım ordnet die reiche traditionelle türkische Poesie ständig neu und führt sie in die Zukunft, ohne das Bewusstsein für die Vergangenheit zu verlieren. Mit ihrer Band Derya Yıldırım & Grup Şimşek veröffentlichte sie 2021 ihr zweites Album DOST 1.
Zamrik, Sam
*1996 in Damaskus/Syrien, ist queere:r Autor:in, Übersetzer:in und politische:r Bildner:in. Zamrik arbeitete als Bandmanager:in und Songtextschreiber:in im Rahmen der Underground Musikbewegung »New Wave of Syrian Metal«. An der Universität Damaskus studierte Zamrik Anglistik und begründete einen Dichterclub für Englisch verfasste Lyrik mit, der Studierenden einen geschützten Raum für freien Ausdruck bot. Als Stipendiat:in am Bard College Berlin, erwarb Zamrik einen BA in Politik und Literatur. Veröffentlicht wurden einzelne Texte von der WIR MACHEN DAS-Initiative Weiter Schreiben sowie in verschiedenen deutschen Zeitungen wie taz und Tagesspiegel. Im Bereich der politischen Bildung organisierte Zamrik mehrere Simulation Workshops und Diskussionen zu den Themen Flucht, Asyl und Integration u.a. im roten Salon der Berliner Volksbühne. Zamriks zweisprachiges Lyrikdebüt »ICH BIN NICHT« erschien 2022 im Hanser Berlin Verlag, das für die 2023 Lyrikempfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgewählt wurde. Zamrik wurde 2022 mit dem ersten Wunderblock Award der Wunderblock Stiftung ausgezeichnet.
Zeitz, Sophie
geboren in Frankfurt am Main, übersetzt amerikanische und englische Literatur, u. a. die Romane von John Green, Douglas Stuart und Tess Gunty. Sie lebt in Berlin.
Zelesko, Friederike
war als Übersetzerin tätig und arbeitete als Hochschulsekretärin an der Bergischen Universität Wuppertal im Fachbereich Physik. Sie schreibt Lyrik und Prosa, welche in mehreren Literaturzeitschriften, Anthologien und im Funk (WDR) veröffentlicht wurden.
Zemla, Peter
geb. 1964, erhielt 2022 den Walter-Serner-Preis. Zuletzt erschienen: nach noch. Letzte Balladen (2023), Die Hinrichtung. Roman (2024), Schmuck den Garten mit Gekrose. Gedichte (2025).
